Einblick in die Produktion von Hanwha Q Cells. Der Konzern baut seine Kapazitäten in Korea massiv aus. / Foto: Unternehmen

01.06.15 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Hanwha Q Cells stampft Modulfabrik aus dem Boden

Großes Tempo beim Ausbau seiner Produktionskapazitäten legt der koreanisch-deutsche Solarkonzern Hanwha Q Cells vor. Noch bis zur Jahresfrist 2015 soll in Korea eine neue Fabrik entstehen, die jährlich Solarmodule mit zusammen 1.500 Megawatt (MW) Leistungskapazität produzieren kann. Einem Bericht der Korean Times zufolge investiert der Konzern mit Sitz in Seoul und Spartenunternehmen in China und Deutschland umgerechnet rund 316 Millionen Dollar in seine erste große Modulfabrik in der Heimat. Zudem soll eine kleinere Fabrik in Südkorea um 250 MW Kapazität auf 500 MW erweitert werden. Planung und Bau der Anlage wolle man noch im laufenden Jahr vollständig fertig werden, heißt es in dem Bericht. Nach den Erweiterungen komme Hanwha Q Cells auf eine Gesamtkapazität von 5.200 MW.
Hintergrund des schnellen und starken Ausbaus sei unter anderem ein Rahmenvertrag mit dem US-Energieriesen NextEra, der im April 2015 über einen Rahmenvertrag Solarmodule mit 1.500 MW bei Hanwha Q Cells bestellt hatte. Ein Bau in Korea macht vor diesem Hintergrund für Hanwha Q Cells Sinn, weil Solarmodule aus koreanischer Herstellung weder in Europa noch in Nordamerika unter die Einfuhrbeschränkungen fallen. Für Module, die aus chinesischen Werken in die USA kommen, werden hingegen Importzölle fällig.
Hanwha Q Cells Co. Ltd.: ISIN US41135V1035 / WKN A1H6P5
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x