Solarzellenproduktion bei Hanwha. / Quelle: Unternehmen

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Hanwha SolarOne fällt aus Photovoltaik-Aktienindex PPVX

Das war ein kurzes Gastspiel: die chinesisch-koreanische Hanwha SolarOne ist aus dem Solaraktienindex PPVX geflogen. Der 2001 gestartete PHOTON-Photovoltaik-Aktien Index PPVX enthält 30 Solarunternehmen, die über 50 Prozent des Vorjahresumsatzes mit Produkten oder Dienstleistungen gemacht haben, die direkt oder indirekt mit der Installation beziehungsweise Nutzung von Photovoltaikanlagen zusammenhängen. Über die Aufnahme entscheidet ein Beirat, dem Mitglieder der Redaktionen des Börseninformationsdienstes Öko-Invest, der deutschen sowie der englischsprachigen ‚Photon‘-Redaktion angehören.

Hanwha SolarOne war erst im Juli 2013 in den Solaraktienindex aufgenommen worden. Das Unternehmen, das damals die taiwanesische Sunrise Global Solar Energy ersetzt hatte, den damals mit 123 Millionen Euro Marktkapitalisierung kleinsten Wert im PPVX. Hanwha SolarOne ist eine Tochter des koreanischen Chemiekonzerns Hanwha Chemicals und hatte vor der Übernahme durch diesen Konzern als Solarfun Power Holdings firmiert.

Den Ausschluss von Hanwha SolarOne begründeten die Initiatoren des PPVX damit, dass das Unternehmen mit zuletzt 190 Millionen Euro der kleineste Wert in dem Solaraktienindex war. Dagegen habe die Aktie der United Photovoltaics Group zuletzt einen Börsenwert von rund 344 Millionen Euro erreicht und sich damit für die Aufnahme qualifiziert. Die Aufnahme des Solarkonzerns mit Sitz in Hong Kong sei zum Schlusskurs (0,93 Honk Kong Dollar, HKD) vom 28. März 2014 erfolgt.

Die 30 PPVX-Firmen weisen derzeit Marktkapitalisierungen von rund 199 Millionen Euro (Solartech Energy) bis rund 5,0 Milliarden Euro (First Solar) auf. Die United Photovoltaics Group nimmt dort nun den 20. Platz ein, nach REC Solar mit 448 Millionen Euro. Von den 30 Unternehmen in dem Index haben 18 ihren Sitz in Asien davon elf China und sieben in Taiwan. Bei zwölf Titeln handelt es sich um US- Unternehmen. Die sechs Solaraktien auf Europa verteilen sich auf die Schweiz, Norwegen (2) und Deutschland (3).
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