Hanwha SolarOne will seine Produktionskapazitäten deutlich ausbauen. / Quelle: Unternehmen

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Hanwha SolarOne verringert Quartalsverlust

Eine auf Jahressicht verbesserte Bilanz für das erste Quartal 2014 hat der chinesisch-koreanische Solarhersteller Hanwha SolarOne Co. Ltd. vorgelegt. Die im chinesischen Quidong ansässige Tochter des koreanischen Chemiekonzerns Hanwha Chemicals erzielte in den ersten drei Monaten 2014 sowohl mehr Umsatz als auch ein besseres Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT). Dennoch fiel weiterhin ein Nettoverlust an. Dieser lag allerdings deutlich unter dem Nettoverlust im ersten Quartal 2013.

Der Quartalsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum  um 2,5 Prozent auf 183,1 Millionen Dollar. Der für Hanwha SolarOne im ersten Quartal wichtigste Markt war Japan, wo der Konzern 51 Prozent seiner Module abgesetzt hat. Dabei erzielte der Konzern 3,5 Millionen Dollar EBIT in den ersten drei Monaten 2014. Im Vorjahreszeitraum hatte Hanwha SolarOne noch 20,6 Millionen EBIT-Verlust verbucht. Das Nettoergebnis blieb allerdings weiter negativ. Der Nettoverlust reduzierte sich auf 21,4 Millionen Dollar nachdem er im ersten Quartal 2013 noch bei 36,2 Millionen Dollar gelegen hatte.

Für das zweite Quartal 2014 peilt Hanwha SolarOne Absätze im Umfang von 350 bis  370 Megawatt (MW) an. Zum Vergleich im ersten Quartal des laufenden Jahres lag der Absatz bei 323,5 MW und im direkten Vorquartal waren es 352,2 MW. Im Gesamtjahr 2014 soll die Ausfuhr zwieschen 1.500 und 1.600 MW erreichen. Zudem erklärte die Unternehmensführung Hanwha SolarOne werde die Produktionskapazitäten bei Solarzellen von 1.300 MW auf 1.500 MW pro Jahr ausbauen. Die Modulkapazitäten sollen auf bis zu 2.000 MW ausgeweitet werden. Dafür veranschlagt der Konzern  80 Millionen Dollar an Investitionen.

Hanwha SolarOne Co. Ltd:ISIN US41135V1035 / WKN A1H6P5          

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