05.11.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Hauptversammlung der wind 7 AG verweigert Ex-Vorstandschef die Entlastung

Die Hauptversammlung der wind 7 AG  hat die Verwaltungsvorschläge am 30. Oktober mit großer Mehrheit beschlossen. Wie der Grünstromprojektierer aus Eckernförde mitteilt, entlastete die Versammlung den Vorstand Stefan Groos (77,24 %) und den Aufsichtsrat (74,18 %).

Wie von der Verwaltung vorgeschlagen sei dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dirk Jesaitis die Entlastung verweigert worden (86,49 %). Abgelehnt habe die Hauptversammlung – ebenfalls auf Vorschlag der Verwaltung –von Aktionären beantragten Sonderprüfungsanträge (61,84 % bzw. 81,33 %), die Erweiterung des Aufsichtsrates (80,11 %) und eine Ergänzungswahl zum Aufsichtsrat (76,79 %).

Ferner beschloss die Versammlung dem Unternehmen zufolge unter Aufhebung der bisherigen bestehenden Genehmigten Kapitalia ein neues Genehmigtes Kapital über  4,583 Millionen Euro. Nach Eintragung sei der Vorstand damit ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. Oktober 2014 einmalig oder mehrmalig durch Ausgabe von neuen Aktien im genannten Nennwert zu erhöhen. Den Aktionären stehe grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Der Vorstand sei allerdings ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats ein- oder mehrmalig auszuschließen, beispielsweise zur Ausgabe von neuen Aktien gegen Sacheinlage. 

Die wind 7 betreibt derzeit über 100 Windenergieanlagen in Deutschland sowie ein Photovoltaikkraftwerk in Spanien. Außerdem entwickelt die Gesellschaft im In- und Ausland Projekte im Bereich erneuerbarer Energien mit Schwerpunkt Windkraft. Die wind 7 erwirbt ebenso bestehende Wind- und Solaranlagen sowie neue Projekte in verschiedenen Planungsstadien, die anschließend vorfinanziert, realisiert und veräußert werden.

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