"Kapital ist nicht gleichbedeutend mit Gewinnmaximierung und Eigenutzen", sagte Dr. Helge Wulsdorf, Leiter Nachhaltige Geldanlagen bei der Bank für Kirche und Caritas. / Foto: Unternehmen

22.02.18 Finanzdienstleister

Helge Wulsdorf, BKC: "Kapital muss Wirkung erzielen!"

Um Zahlen, Kurse und Rendite dreht sich vieles in der nachhaltigen Geldanlage. Aber was sind das eigentlich für Menschen, die in den Anlageberatungen, in grünen Banken, Emissionshäusern oder Versicherungen arbeiten? Wie ticken die Leute hinter den Kulissen? Um das herauszufinden, stellt ECOreporter.de ihnen jeweils sechs aus insgesamt 49 Fragen, mal witzig, mal ernster. Heute: Dr. Helge Wulsdorf, Leiter der Stabsstelle Nachhaltige Geldanlagen bei der Bank für Kirche und Caritas eG (BKC) in Paderborn.


1. Pflanzen auf dem Schreibtisch?

Nein, pflanzenfrei, aber es grünt an anderer Stelle in meinem Büro.

2. Was kosten Ihre Schuhe?

Die Reparaturkosten für meine Schuhe dürften mittlerweile höher sein als die Anschaffungskosten.

3. Das netteste Lob eines Kunden:

"Zwischen Ihren Kollegen und Sie passt kein Blatt!"

4. Ist Dagobert Duck ein gutes Vorbild für Anleger?

Geld allein macht bekanntlich nicht glücklich. Aber ich glaube, das ist nicht das Motto von Dagobert Duck. Spaß beiseite - Kapital ist nicht gleichbedeutend mit Gewinnmaximierung und Eigenutzen. Es muss Wirkung erzielen für eine nachhaltigere, zukunftsgerechtere Welt.

5. Was haben Sie gegen die Deutsche Bank?

Schwierige Frage. Immerhin habe ich meine Karriere im Finanzbereich dort begonnen. Drei Jahrzehnte später ist die Deutsche Bank in punkto Nachhaltigkeit sicher ein deutlich verminteres Gelände als damals.

6. Wie haben Sie heute die Welt verbessert?

Ja, die Weltverbesserer! Schuster, bleib bei deinem Leisten und geh mit den dir zur Verfügung stehenden Ressourcen zukunftsfähig um. Damit wäre schon viel getan, Tag für Tag.

Herr Wulsdorf, vielen Dank für die Antworten!
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