Der Catus Global Chance ist stark in den Kepler Ethik Aktienfonds investiert, zu dessen größten Positionen die Aktie von Microsoft zählt, deren Programm Windows 8 hier Kunden präsentiert wird. / Quelle: Unternehmen

24.10.13 Fonds / ETF

Herkömmlicher Dachfonds auf Nachhaltigkeit umgestellt

Ein neuer nachhaltiger Dachfonds ist auf dem Markt. Zum Monatsbeginn ist der bislang herkömmlich investierende Catus Global Chance auf Nachhaltigkeit umgestellt worden. Wie ECOreporter.de auf Nachfrage von Fondsmanager Manfred Wiegel von der Catus AG aus Bodenheim bei Mainz erfuhr, folgt der neue Ansatz dieses 2007 aufgelegten Fonds dem ebenfalls von der Catus AG betreuten Infinus ecoConsort Fund. Wie dieser sei der Catus Global Chance stark auf Aktien und Aktienfonds ausgerichtet (per Mausklick gelangen Sie zu unserer aktuellen Monatsauswertung der nachhaltigen Dachfonds, bei der der Infinus ecoConsort Fund am besten abgeschnitten hat und ausführlicher vorgestellt wird). Die Nachhaltigkeit der Beteiligungen werde von Catus-Experten eingeschätzt.

Der Catus Global Chance verfügt über ein Volumen von 3,3 Millionen Euro. Anfallende Gewinne werden nicht ausgeschüttet, sondern thesauriert, fließen also dem Fondsvermögen zu. Zu seinen größten Positionen gehören etwa der Kepler Ethik Aktienfonds und der Erneuerbare-Energien-Aktienfonds Luxembourg Selection Asian Solar&Wind A1. Da der Catus Global Chance stark auch direkt in aktien investiert und nicht nur indirekt über andere Fonds, handelt es sich streng gesehen eher um einen nachhaltigen Mischfonds, auch wenn ihn fast alle Portale als Dachfonds eingeführt haben. Die ISIN der Tranche für Privatanleger lautet LU0328682157. Pro Jahr fällt eine Verwaltungsgebühr von 1,9 Prozent an.

Zudem wird für diesen Fonds eine Erfolgsgebühr erhoben, wenn der Fonds die jährliche Zielrendite von sechs Prozent übertrifft. Dann schöpft die Fondsgesellschaft von dem Zusatzgewinn zehn Prozent ab. Als Bewertungsmaßstab dient die vorherige Höchstmarke des Anteilswertes. Verliert der Fonds in einem Jahr von 10 auf 6 Euro und steigt dann auf 8 Euro an, wird die Erfolgsgebühr also nicht fällig, da ja die Marke von 10 Euro nicht erreicht wurde.
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