Schwachwindkraftanlagen des Typs N117 von Nordex im Einsatz. / Quelle: Unternehmen

09.06.15 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Hohe Windrad-Nachfrage für Nordex aus Deutschland

Eine große Nachfrage aus Deutschland meldet der Windkraftanlagenhersteller Nordex SE. Das Hamburger Unternehmen hat demnach aus dem Heimatmarkt im April und Mai 17 Aufträge für zusammen mehr als 150 Megawatt (MW) erhalten.  Fast durchweg sei dabei die Schwachwindturbine N117/2400 geordert worden.

In gleich zehn Anlagen dieses Typs investierte zum Beispiel die VR Bank Flensburg-Schleswig eG. Der Windpark, für den die Turbinen bestimmt sind, liegt im fränkischen Thurnau. „Wir haben in den Windpark investiert, weil wir darin eine nachhaltige Anlage sehen“, sagt Vorstandsmitglied der VR Bank Michael Möller. „Als Genossenschaftsbank haben wir stets auch die gesamtgesellschaftlichen Belange im Auge und wissen um unsere Verantwortung. In grünen Strom zu investieren, erscheint uns sowohl aussichtsreich und profitabel als auch verantwortungsbewusst gegenüber nachfolgenden Generationen.“

Siegbert Pump, Nordex-Vertriebsleiter für Deutschland, freut sich über den Neukunden. „Banken als Partner bei der Projektfinanzierung sind uns bekannt. Die VR Bank ist aber die erste Bank, die wir direkt als langfristigen Betreiber eines Windparks beliefern können. Es ist schön zu sehen, dass Kreditinstitute jetzt auch mit einer langfristigen Anlageperspektive in Kraftwerke investieren und ihre Renditeziele darin erfüllt sehen. Für uns eröffnet das neue Chancen.“

Auch unter den anderen Aufträgen waren Projekte für Neukunden, etwa den Stadtwerkeverbund Trianel GmbH aus Aachen oder die Thüga neue Energien aus Hamburg.

Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655
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