Die Umsätze des Computerspezialisten IBM sind zurückgegangen. Ist das Unternehmen dennoch gut aufgestellt für die Zukunft? Das Bild zeigt einen Test von Mikroprozessoren bei IBM. / Foto: IBM

  Aktientipps, Aktien-Favoriten

IBM erleidet Gewinneinbruch – was trotzdem für die ECOreporter-Favoriten-Aktie spricht

IBM hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 bekannt gegeben. Umsatz und Gewinn der Computer- und IT-Spezialistin sind gesunken. Wie sollten Anleger reagieren, die in die  Aktie des nachhaltigen Dividendenkönigs (Link entfernt)  investiert sind?

Der Umsatz von IBM schrumpfte im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 21,8 Milliarden Dollar. Dennoch stieg der Gewinn des Unternehmens mit Sitz in Armonk (Bundesstaat New York) - unter anderem durch Kosteneinsparungen - auf 5,01 Dollar (4,69 Euro) je Aktie. Im Gesamtgeschäftsjahr 2016 sank der Umsatz um zwei Prozent auf 79,9 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie brach um acht Prozent auf 12,43 Dollar ein. Die Konzernführung will 2017 aber den Gewinn wieder steigern. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet sie mit einem Gewinn von 13,80 Dollar je Aktie (12,88 Euro). Das wäre ein Plus von elf Prozent im Vergleich zu 2016. Zu diesem Ergebnis soll vor allem das stark wachsende Cloud-Geschäft beitragen, das im vergangenen Jahr bereits 35 Prozent zum Gesamtjahresumsatz beisteuerte.

Das wichtige Cloud-Geschäft wächst

Das etablierte Geschäft von IBM mit besonders hochwertigen und teuren Computern für Universitäten und staatliche Einrichtungen wird immer weniger nachgefragt, hier verringern sich die Umsätze. Das Geschäft mit neuen Angeboten wie beispielsweise der Datenspeicherung in so genannten Clouds wird für IBM immer wichtiger. Es ist dem Konzern bislang gut gelungen, das Cloud-Geschäft auszubauen. Von daher erscheint das Gewinnziel für 2017 realistisch. Die Börsianer reagierten auf die Prognose zuversichtlich. Die IBM-Aktie hat seit Jahresbeginn weiter zugelegt und notiert im deutschen Handelssystem Tradegate am heutigen Dienstagmittag bei 164,1 Euro. Sie hat damit auf Jahressicht 43 Prozent an Wert gewonnen und liegt nur noch knapp unter dem Allzeithoch von 2013, als die Aktie rund 166 Euro kostete.

Fazit:

ECOreporter hält an der IBM-Aktie fest. Anleger sollten beim aktuell hohen Kurs aber nicht weiter zukaufen. Das Kurspotential erscheint vorerst ausgereizt. Für die Aktie spricht weiterhin die attraktive Dividende, die in den vergangenen 21 Jahren jedes Jahr gesteigert wurde.

IBM gehört zu den  ECOreporter-Favoriten-Aktien (Link entfernt)  aus der  Reihe der nachhaltigen Dividendenkönige (Link entfernt).

IBM Corp.: ISIN US4592001014 / WKN 851399
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