Kleinstunternehmer wie diese Marktfrau in Bangkok erhalten durch Mikrofinanzinstitute Zugang zu Kapital. / Quelle: Fotolia

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IIV-Mikrofinanzfonds zieht positive Zwischenbilanz

Der IIV-Mikrofinanzfonds hat seit seinem Start im Oktober 2011 bis Ende Juli 2014 eine Rendite von 6,5 Prozent erwirtschaftet. Auf Jahressicht liegt der Fonds 2,3 Prozent im Plus. Das geht aus dem aktuellen Monatesbericht für den Mikrofinanzfonds der Invest In Visions GmbH aus Frankfurt hervor. Dieser investiert in Mikrofinanzinstitute, die Kleinstdarlehen an Menschen in armen Weltregionen vergeben, damit sich diese eine wirtschaftliche Existenz aufbauen können.

Über die Darlehen an Mikrofinanzinstitute erreicht der Mikrofinanzfonds laut dem Bericht knapp 54.000 Menschen, davon 74 Prozent Frauen. Das Anlagevolumen des IIV-Mikrofinanzfonds summierte sich Ende Juli 2014 auf rund 59 Millionen Euro. Davon entfiel mit 40,2 Millionen Euro der Großteil auf die Tranche für institutionelle Investoren. Derzeit sind 82 Prozent des Fondsvolumens investiert, davon 42 Prozent in Asien und 28 Prozent in Lateinamerika. Regionale Schwerpunkte sind dabei Tadschikistan mit 11,6 Prozent und Kambodscha mit 10,8 Prozent.

Anleger können sich ab 100 Euro an dem IIV-Mikrofinanzfonds beteiligen. Pro Jahr kassiert die Fondsgesellschaft von Privatanlegern 1,4 Prozent Verwaltungsvergütung. Anfallende Gewinne werden ausgeschüttet.
Seit dem 22. Juli 2014 können deutsche Privatanleger kaum noch Mikrofinanzfonds investieren. Nur der IIV – Mikrofinanzfonds bleibt weiterhin zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen. Denn dieser Mikrofinanzfonds ist als bislang einziger bei einer deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaft aufgelegt worden. Damit ist er nicht von den Änderungen betroffen, die mit dem neuen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) einhergehen. Wir haben ausführlich über die Auswirkungen des KAGB auf Mikrofinanzfonds  berichtet. In dem Beitrag informieren wir auch über Alternativen für Privatanleger aus Deutschland, weiter in Mikrofinanzfonds zu investieren.
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