Gamesa ist als europäischer Windkraftkonzern auch stark in Asien aktiv. Im Bild eine Windfarm in China. / Quelle: Unternehmen.

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Indische Stromerzeuger setzen auf Windräder von Gamesa

Ein umfangreiches Bündel an Neuaufträgen zum Bau von Windparks in Indien hat der spanische Windradhersteller Gamesa Corp. Tecnologica geschnürt. Mit drei verschiedenen Kunden seien Verträge zur Lieferung der Turbinen für insgesamt fünf Windkraftvorhaben in den indischen Bundesstaaten Madhya Pradesh, Rajasthan und Karnataka eingegangen, teilte der Windkraftkonzern aus Zamudio im Baskenland mit.

Bestellt worden seien zusammengenommen 110 Windräder mit 220 Megawatt (MW) Leistungskapazität, die ab März 2015 ausgeliefert werden sollen, so die Spanier. Im Anschluss werde Gamesa die Anlagen langfristig führen und Service und Wartung übernehmen. Alle drei Kunden seien große unabhängige Stromerzeuger, hieß es.

Gamesa hat in Indien nach eigenen Angaben Windparks mit 1.100 MW Leistungskapazität realisiert und verantwortet dort derzeit die technische Betriebsführung für Windfarmen mit 850 MW. Erst in der vergangenen Woche machten die Spanier einen großen Vertriebserfolg in Nordamerika öffentlich (ECOreporter.de  berichtete).

Die Gamesa-Aktie startete positiv in den heutigen Handelstag an der Deutschen Börse. Bis 8:39 Uhr verbuchte sie 0,4 Prozent Kursanstieg auf 8,34 Euro. Damit ist die Aktie knapp elf Prozent billiger als vor vier Wochen, aber noch 76 Prozent teurer als vor einem Jahr.

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / A0B5Z8
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