init AG: Ergebnisse der Hauptversammlung

Die Hauptversammlung der init innovation in traffic systems AG hat die deutliche Kürzung der Dividende und die Umwandlung der AG in eine eine Europäische Gesellschaft beschlossen. Wir veröffentlichen die Mitteilung des IT-Dienstleisters für den ÖPNV im Wortlaut.

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Karlsruhe - Die init innovation in traffic systems AG (ISIN DE 0005759807) erzielt fast drei Viertel ihrer Erlöse außerhalb Deutschlands und zählt zu den weltweit führenden Anbietern von integrierten Telematik- und elektronischen Zahlungssystemen für Busse und Bahnen. Diese starke internationale Ausrichtung des Unternehmens haben die Aktionäre jetzt mit ihrer Zustimmung zur Umwandlung der Aktiengesellschaft nach deutschem Recht in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE) unterstrichen. Der Vorstand sieht damit verbunden noch bessere Chancen auf dem europäischen Markt und eine größere Akzeptanz bei internationalen Investoren.

Diese Argumente überzeugten auch die init-Aktionäre, die dem Umwandlungsplan des Vorstands und der neuen Satzung mit großer Mehrheit zustimmten. Für die Aktionäre ändert sich durch die neue Rechtsform nichts, die Gesellschaftsstrukturen, Beteiligungen und die Aufgabenverteilungen zwischen Hauptversammlung, Vorstand und Aufsichtsrat werden beibehalten. Auch bleibt Karlsruhe weiterhin Sitz der Gesellschaft.

Umwandlung ein konsequenter Schritt zur Weiterentwicklung der init

«Die init AG ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem Global Player geworden. Die Umwandlung ist vor diesem Hintergrund ein konsequenter Schritt in der Weiterentwicklung der Gesellschaft. Auf der Basis einer modernen, europäischen Rechtsform kann init in den nächsten Jahren international weiter expandieren», begründete der Vorstandsvorsitzende Dr. Gottfried Greschner den Schritt, den auch DAX-Konzerne wie die Allianz, BASF und SAP bereits vollzogen haben.

Um auch für die weitere Unternehmensfinanzierung mehr Spielraum gerade im internationalen Geschäft zu haben, haben Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine bis zum 20. Juli 2021 befristete Ermächtigung zur Ausgabe von Options- oder Wandelanleihen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100 Mio. Euro sowie zur Schaffung des dazugehörigen bedingten Kapitals von bis zu 5 Mio. Euro vorgeschlagen. Auch diesem Vorschlag folgten die Aktionäre mit einer Mehrheit von 93,1 Prozent. Diese Ermächtigung soll die Möglichkeiten der Gesellschaft zur Finanzierung ihrer Aktivitäten erweitern und dem Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats insbesondere bei Eintritt günstiger Kapitalmarktbedingungen den Weg zu einer im Interesse der Gesellschaft liegenden flexiblen und zeitnahen Finanzierung eröffnen.

Der Fokus der init auf das internationale Geschäft kam auch im Bericht des Vorstandsvorsitzenden zum Ausdruck. So bestätigte Dr. Gottfried Greschner die Erwartung eines Auftragseingangs von 110 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr. Nach dem Gewinn von zwei Großaufträgen beliefen sie sich im ersten Quartal 2016 auf rund 35 Mio. Euro, das entspricht einem Plus von rund 39 Prozent zum Vorjahr (25,2 Mio. Euro).

Große Potenziale im E-Ticketing

Dabei sind insbesondere die multimodalen Fahrgeldmanagementsysteme von init weltweit immer stärker gefragt. Zuletzt konnte init hiermit große Ausschreibungen in den USA (Tampa, Florida, und Honolulu, Hawaii) sowie in Großbritannien gewinnen. «Wir haben uns auf diesem Gebiet international eine führende Marktposition erarbeitet und sehen hier große Potenziale. Das wird unser Unternehmenswachstum ab 2017 wieder beflügeln», so Greschner.

Für das laufende Geschäftsjahr konnte der Vorstand die Prognose nach der Übernahme von weiteren 25,5 Prozent an dem Sensorspezialisten iris-GmbH infrared & intelligent sensors aufgrund der damit verbundenen positiven Wirkungen jüngst anheben. So erwartet init auf Konzernebene für 2016 bei Umsätzen von 106 Mio. Euro (bisherige Prognose: 100 Mio. Euro) jetzt ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mehr als 12 Mio. Euro (bisher: 8 Mio. Euro). Das Geschäftsjahr 2015 schloss die init AG mit einem Bilanzgewinn von rund 12,9 Mio. Euro ab. Daraus wird am 22. Juli 2016 eine Dividende von 0,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie ausgezahlt. Einem entsprechenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat stimmte die Hauptversammlung mit 98,9 Prozent zu.

Ebenfalls bestätigt hat die Hauptversammlung den Vorschlag zur Besetzung des Aufsichtsrates. Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Rühlig, der frühere Generalsekretär des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen (UITP) Drs. Hans Rat sowie Dipl.-Ing. Ulrich Sieg wurden mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Zuvor waren Vorstand und Aufsichtsrat mit 98,2 Prozent bzw. 97,6 Prozent für das Geschäftsjahr 2015 entlastet worden.


Über init:

Als weltweit führender Anbieter von integrierten Telematik- und elektronischen Zahlungssystemen für Busse und Bahnen unterstützt init seit mehr als 30 Jahren Verkehrsbetriebe dabei, den Öffentlichen Personenverkehr attraktiver, schneller, pünktlicher und effizienter zu gestalten. Inzwischen verlassen sich mehr als 400 Kunden weltweit auf unsere innovativen Hard- und Softwarelösungen.

init-Produkte überzeugen durch State-of-the-art-Technologie. Ihr modularer Aufbau und ihr hoher Standardisierungsgrad erlauben es, sie autonom einzusetzen oder sie, je nach Anforderung des Verkehrsbetriebes, individuell zu einer intelligenten Gesamtlösung zu integrieren. Auch eine stufenweise Systemerweiterung ist möglich. Wettbewerbsvorteil des integrierten Telematiksystems MOBILE ist, dass es alle Aufgabenstellungen eines Verkehrsunternehmens von der Planung & Disposition über Betriebssteuerung & Fahrgastinformation bis hin zu Ticketing & Fahrgeldmanagement sowie Analyse & Optimierung abdeckt.


Kontakt:     
init innovation in traffic systems AG
Telefon:     +49 (0)721 6100 0
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Internet:     www.initag.de
ISIN:     DE0005759807
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