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init innovation kappt Prognose, Aktie verliert 19 %
Der Karlsruher Verkehrstechnikanbieter init innovation hat überraschend seine Wachstumserwartungen für dieses Jahr nach unten korrigiert. Der Börsenkurs bricht ein.
init teilte heute Nachmittag mit, man erwarte für das Geschäftsjahr 2026 nur noch einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 33 bis 37 Millionen Euro und damit ein Gewinnwachstum von maximal 14 Prozent. Bislang lag die erwartete EBIT-Spanne bei 38 bis 42 Millionen Euro. Die Entscheidung sei „vor dem Hintergrund des unerwartet geringen Ergebnisbeitrags im dritten Quartal und der gestiegenen Risiken für den Ergebnisausblick“ getroffen worden, teilte init mit.
Die Neubewertung beruhe „insbesondere auf einer nach Einschätzung des Vorstands weiteren Verschärfung der geopolitischen Lage im Nahen Osten und deren Effekte auf den Ölpreis mit einer daraus resultierenden rückläufigen Marktnachfrage – vor allem bei kurzfristigen, margenstarken Zusatzaufträgen – sowie zunehmenden Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Drittmaterialien.“ Daher müsse der Konzern davon ausgehen, im laufenden vierten Quartal anders als in den Vorjahren kein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erzielen zu können.
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