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Interseroh AG strebt zwei Milliarden Euro Umsatz an – Aktionäre mit Umwandlung in Societas Europae einverstanden

Der Kölner Rohstoff- und Recyclingkonzern Interseroh AG will den Umsatz in 2008 auf deutlich über zwei Milliarden Euro steigern. Das erklärte Jürgen Albus, Vorstandschef des Unternehmens, vor der gestrigen Hauptversammlung der Aktionäre in Köln. Man erwarte zudem eine weitere deutliche Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr, so Albus. Die kürzlich getätigten bzw. noch abzuschließenden Akquisitionen Alba Metall und RDB seien in dem Ausblick noch nicht enthalten.

Die Anteileigner stimmten auch der Umwandlung der Interseroh AG in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europae, SE) zu. Wie Albus ausführte, ist die SE eine Rechtsform der Europäischen Union, mit ihr ermögliche die EU die Gründung von Aktiengesellschaften in den Mitgliedsländern als multinationale Rechtsform. Eine SE mit Sitz in Deutschland entspreche im Wesentlichen einer deutschen Aktiengesellschaft. Die Interseroh SE wird ihren Sitz demnach unverändert in Deutschland haben. Auch die Organisationsstruktur des Konzerns werde sich durch die Umwandlung nicht ändern. Die Umwandlung habe weder die Auflösung der Gesellschaft noch die Gründung einer neuen juristischen Person zur Folge. Es handele sich um einen reinen Formwechsel, bei dem die rechtliche und wirtschaftliche Identität erhalten bleibe, so Albus.

Interseroh AG: ISIN DE0006209901 / WKN 620990

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