25.08.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Interseroh SE muss im 1. Halbjahr 50 Prozent Umsatzeinbruch verkraften

Mit massiven Umsatzeinbrüchen und schwindender Rentabilität hat der Umweltdienstleisters und Rohstoffhändlers Interseroh SE im 1. Halbjahr 2009 zu kämpfen. Wie das Kölner Unternehmen mitteilt, belief sich der konsolidierte Konzernumsatz auf 577,8 Millionen Euro (Vorjahresvergleichswert: 1.180,7 Millionen Euro). Der Umsatzrückgang sei vor allem der Entwicklung in den Segmenten Stahl- und Metallrecycling und Rohstoffhandel geschuldet, so Interseroh. Die Preise für Sekundärrohstoffe seien im Vergleich zu 2008 gesunken; konjunkturbedingt verzeichne man zudem eine geringere Nachfrage als im ersten Halbjahr 2008. Die Erlöse im Geschäftsbereich Stahl- und Metallrecycling sanken laut der Meldung von 910,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 371,0 Millionen Euro. Von 119,1 Millionen Euro auf 70,4 Millionen Euro verringerte der Umsatz des Bereichs Rohstoffhandel.

Wie Interseroh weiter mitteilt, betrug das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Halbjahr minus 4,2 Millionen Euro (Vj.: 50,2 Millionen Euro). Darin seien Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen im Segment Stahl- und Metallrecycling enthalten. Im ersten Quartal 2009 habe das EBT noch bei minus 9,81 Millionen Euro gelegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank auf 1,9 Millionen Euro (Vj.: 54,7 Millionen Euro).

Die Interseroh-Aktie verlor in Frankfurt am Morgen 1,26 Prozent auf 43 Euro (9:35 Uhr). Damit hat sie seit dem Tiefststand im laufenden Jahr (27 Euro; 20. März) um 60 Prozent zugelegt. Vor einem Jahr wurden 54,40 Euro für die Papiere notiert.

Interseroh SE: ISIN DE0006209901 / WKN 620990
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