04.09.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Investoren setzen Unternehmen beim Klimaschutz verstärkt unter Druck

Investoren messen Klimarisiken von Unternehmen eine immer größere Bedeutung zu. Das belegt unter anderem ein Rekord, der nun in den Vereinigten Staaten erreicht wurde. Dort sind auf den Hauptversammlungen von börsennotierten Gesellschaften noch nie so viele Klima-Resolutionen erfolgreich gewesen wie in diesem Jahr. Das berichtet die Aktionärsinitiative Ceres. Dieser Investoren-Initiative für Verantwortliches Wirtschaften (Coalition for Environmentally Responsible Economies, Ceres) gehören neben Umweltorganisationen wie dem WWF auch Finanzberater und Investoren an, die zusammen über 300 Milliarden Dollar Investitionskapital verwalten.

Laut Ceres wurden 68 Klimaschutz-Resolutionen eingebracht, von denen 31 eine Mehrheit fanden oder sich erledigten, weil die jeweilige Unternehmensführung von sich aus ankündigte, sie zu befolgen und etwa umfassend über Klimarisiken zu informieren. 2008 waren Ceres zufolge 61 solcher Resolutionen eingebracht und davon 25 durchgesetzt worden.
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