21.01.08 Wachhund

Ist der Kunstfonds der EECH nicht koscher?

Kritisch berichtet das Magazin ‚finanztest’ über den Kunstfonds des EECH-Konzerns (Näheres zu diesem Anlageprodukt erfahren Sie im ECOreporter.de-Beitrag vom 16. Oktober). Dort seien „die Risiken besonders groß“, die Gemälde im Fonds seien „zunächst innerhalb des EECH-Konzerns mit beträchtlichen Zwischengewinnen verkauft und erst dann an den Fonds veräußert“ worden.

Ende vergangenen Jahres hatte sich Hamburger EECH GROUP AG "mit sofortiger Wirkung" von ihrer 100prozentigen Beteiligung EECH - European Energy Consult Holding AG getrennt (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 29. Dezember). Laut ‚finanztest’ hatte das Finanzamt Hamburg zuvor vergeblich versucht, das Konto der EECH AG zu pfänden. Das habe die Münchener Kanzlei CLLB mitgeteilt, die rund 470 Anleger betreue, die in Produkte der Hamburger investiert haben. Die Pfändung wegen Steuerschulden sei im November allerdings ohne Erfolg gewesen, da das Konto der EECH AG mit einem Minus von 400.000 Euro belastet gewesen sei.

ECOreporter.de hat sowohl bei der EECH GROUP AG als auch bei der EECH - European Energy Consult Holding AG um eine Stellungnahme dazu gebeten. Sie liegt bislang nicht vor. Die EECH-Aktie geriet heute weiter unter Druck. In Frankfurt verlor sie bis zum Mittag fast 14 Prozent an Wert und ist sie nun für 0,25 Euro zu haben.

EECH Group AG: ISIN DE0006852809 / WKN 685280
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