Um Importzölle in Nordamerika und Europa möglichst niedrig zu halten, verlagern chinesische Konzerne wie JA Solar Teile ihrer Produktion in nicht betroffene Länder. / Foto: Unternehmen

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JA Solar erwägt Fabrikbau in Südostasien

Den Ausbau der Produktionskapazitäten in Südostasien erwägt der chinesische Solarkonzern JA Solar. Nach Abgaben der Unternehmensführung sei es denkbar, noch in der zweiten Jahreshälfte neue Kapazitäten zur Produktion von Solarmodulen und Solarzellen aufzubauen.  
Mit der Kapazitätserweiterung will das Unternehmen die Nachfrage aus den USA bedienen. Deshalb soll die Kapazitätserweiterung in einem Land erfolgen, das nicht unter die Importzollregelungen fallen. Die Pläne stehen allerdings noch unter dem Vorbehalt, dass eine laufende Beschwerde gegen die jüngsten Importzollentscheidungen in den USA erfolglos bleibt.

Um die Kosten überschaubar zu halten sucht JA Solar für die Erweiterungspläne strategische Partner. Demnach will die JA-Solarspitze um die 30 Millionen Dollar investieren. JA Solar hat kürzlich starke Geschäftszahlen veröffentlicht. Was das aktuell für die Kursaussichten der JA-Solar-Aktie bedeutet und ob es sich lohnt, jetzt einzusteigen, lesen Sie  hier.
Zudem erhielten die Chinesen einen Folgeauftrag zur Lieferung und Installation von Solarmodulen mit 35,1 MW Kapazität in Guatemala. Details zu dem Auftrag machte JA Solar nicht öffentlich.
JA Solar Co. Ltd.: ISIN US4660902069 / WKN A1J87E
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