Einblick in die Modulproduktion von JA Solar. Der Konzern plant neue eine Fabrik in Indien. / Foto: Unternehmen

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JA Solar plant Fabrik-Joint-Venture in Indien

Indien rückt weiter in den Fokus der großen Photovoltaikhersteller. Das unterstreicht eine frisch unterzeichnete Absichtserklärung des chinesischen Konzerns JA Solar. Der will künftig in einer neuen Fabrik in Indien Solarmodule produzieren. Dazu gewannen die Chinesen die indische Essel Infraprojects Limited als strategischen Partner. Kern der Absichtserklärung sei der Bau und gemeinsame Betrieb einer Photovoltaikmodule-Fabrik mit 500 Megawatt Leistungskapazität. Das Werk soll demnach als Gemeinschaftsunternehmen geführt werden. Wo exakt die Fabrik gebaut werden soll, wann sie in Betrieb gehen wird und zu welchen Teilen die beiden Muttergesellschaften beteiligt sein werden, blieb zunächst offen. Auch zu den finanziellen Konditionen des Vorhabens wurde noch nichts öffentlich gemacht.

Unterzeichnet worden war die Absichtserklärung auf einem Handelstag in Shanghai, wo JA Solar auch seinen Stammsitz unterhält. Vertreter aus Wirtschaft und Politik beider Länder schlossen dort mehr als 20 Vereinbarungen im Gegenwert von 22 Milliarden Dollar, hieß es.

Unter den westlichen Konkurrenten von JA Solar engagiert sich besonders der US-Grünstromriese SunEdison Inc. stark am indischen Solarmarkt. Der Konzern treibt derzeit den Börsengang einer Tochtergesellschaft voran, die unter anderem in Indien, Lateinamerika und Südafrika im großen Stil Wind- und vor allem Solarparks betreiben soll (mehr lesen Sie  hier). Außerdem arbeitet SunEdison an einem großen Programm zur Realisierung kleiner Solaranlagen in infrastrukturell entlegenen Gegenden des Landes.

JA Solar Co. Ltd.: ISIN US4660902069 / WKN A1J87E 
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