Firmensitz der JA Solar in Shanghai. / Foto: Unternehmen

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JA Solar: Schritt für Schritt setzt der chinesische Solarkonzern seine tiefgreifenden Pläne um

Aktionäre des chinesischen Solarkonzerns JA Solar werden am 12. März in Peking über den Zusammenschluss mit anderen Unternehmen entscheiden: Jaso Holdings, Jaso Parent und Jaso Acquisition. Damit wird sich auch entscheiden, ob die JA Solarpläne realisiert werden, die derzeit im Gespräch sind: Die Aktie soll von der Börse zurückgezogen werden.

Genauso soll es dem an der NASDAQ notierten Aktienzertifikat ADS ("American Depositary Shares") gehen. Der JA Solar-ADS repräsentiert fünf Aktien des Unternehmens. ADS sind in den USA gehandelte Aktienzertifikate bzw. Aktienersatzscheine. Damit können ausländische Unternehmen an der New Yorker Börse und an der NASDAQ gehandelt werden. Mit den ADS können US-Anleger einfacher in nicht amerikanische Gesellschaften investieren.

Die Fusion der JA Solar mit den anderen Unternehmen ist seit 17. November 2017 bekannt, ebenso der Plan, sich von der Börse zurückzuziehen. Stimmberechtigte Aktionäre sollten daher die Veröffentlichungen des Unternehmens bei der Securities and Exchange Commission (SEC) verfolgen und beachten.

JA Solar ist einer der größten Hersteller von Solarprodukten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Module für eine Gesamtleistung von 7,5 bis 7,8 Gigawatt (GW) ausgeliefert. Prognostiziert waren 7,0 bis 7,2 GW. An der Börse ist die Nachricht mehr oder weniger ignoriert worden.

Der in Frankfurt gehandelte ADR notierte ein halbes Prozent höher bei 6,02 Euro. ADR ("American Depositary Receipts") sind auf US-Dollar lautende Hinterlegungsscheine, die Aktien lediglich verbriefen. Vor der erstmaligen Ankündigung im November wurden für die JA SOlar-Aktie noch knapp sieben Euro bezahlt.

JA Solar: ISIN US4660902069 / WKN A1J87E
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