06.01.15 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Jahresrückblick Solaraktien: Große Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern des Jahres 2014



Die ganze Widersprüchlichkeit des Börsengeschäftes haben Investoren von Solaraktien in 2014 wieder einmal am eigenen Leib bzw. im eigenen Depot spüren müssen. Denn obwohl der weltweite Ausbau der Nutzung von Sonnenenergie weiter stark zunimmt und die Solarbranche in 2014 so viel Solartechnologie wie nie zuvor produzierte, verzeichneten Aktien von Solarunternehmen auf breiter Front Kursverluste. Kaum ein börsennotierter Solarkonzern konnte seinen Aktienkurs im Jahresverlauf verbessern. Dafür verloren viele Solaraktien massiv an Wert.

Vor allem Anleger, die darauf setzten, dass einheimische Hersteller vom Solarboom in China profitieren und deren Aktien weiter zulegen werden, mussten herbe Enttäuschungen hinnehmen. In 2013 hatte der enorme Ausbau der chinesischen Solarstromkapazität und die Aussicht auf ein noch dynamischeres Wachstum des Solarmarktes der Volksrepublik die Aktienkurse von Unternehmen wie JA Solar, Trina Solar, Yingli Green Energy oder Jinko Solar stark beflügelt und zwei bis dreistellige Kurszuwächse angestoßen. In keinem anderen Land der Welt war die Nachfrage für Solartechnik auch nur annähernd so groß. Doch dann geriet der chinesische Solarmarkt ins Stocken, wegen ungünstiger Witterung in den ersten Monaten des Jahres und vor allem aufgrund von Finanzierungsdefiziten bei Aufdachsolaranlagen. Bereits zur Jahresmitte zeichnete sich ab, dass der spektakuläre Zubau des Vorjahrs von zehn Gigawatt (GW) in 2014 nicht übertroffen, ja wohl nicht einmal erreicht werden konnte. Nach sechs Monaten waren in China gar erst drei GW neu errichtet worden und selbst die von den Behörden von 14 auf erneut zehn GW verringerte offizielle Prognose für das Gesamtjahr schien äußerst optimistisch. Ernüchtert kehrten viele Börsianer den zuvor hochgejubelten chinesischen Solaraktien den Rücken, weshalb deren Kurse zum Jahresabschluss durchweg zweistellig im Minus lagen. Dabei reichten die Wertverluste von zehn Prozent wie bei JA Solar bis zu satten 75 Prozent wie bei China Sunergy.

Letztendlich waren chinesische Solaraktien damit zum Jahresende 2014 wieder realistischer bewertet als zum Jahresbeginn. Nachdem in 2013 der jahrelange Preisverfall gestoppt und die Marktbereinigung bei den Solarherstellern vorerst abgeschlossen war, war die Börseneuphorie einfach zu groß geworden. In 2014 wurden die Chancen, aber auch die Risiken chinesischer Solarkonzerne wieder realistischer eingeschätzt. So trägt etwa der Branchenprimus Yingli Green Energy aus Boadeng eine Milliardenlast von über 20 Milliarden Dollar US-Dollar an Schulden mit sich herum und schreibt weiter rote Zahlen. Die Führung des Unternehmens hat massiv in die Produktion investiert, in der Annahme, dass nur die größten Hersteller je Stück billig genug produzieren können, um sich am Markt zu behaupten. In der Hoffnung, in absehbarer Zukunft die so errungenen Marktanteile behaupten und nach einer weiteren Marktbereinigung endlich rentable wirtschaften zu können. Es ist aber nicht garantiert, dass die Gläubiger diese Strategie weiter mit Geduld begleiten. Die Börsianer zeigten in 2014 solche Geduld nicht. Die Yingli-Aktie verlor im Jahresverlauf 53 Prozent an Wert.

Ein Beispiel für bereits erfolgreiche Solarkonzerne aus der Volksrepublik ist JA Solar aus Shanghai. Das Unternehmen hat in 2014 bereits die Trendwende geschafft und wächst, ohne dafür Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Es verbesserte den Umsatz der ersten neun Monate 2014 auf Jahressicht um 52,4 Prozent auf umgerechnet 1,25 Milliarden Dollar. Zugleich erreichte es 44,1 Millionen Dollar Nettogewinn, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 100,6 Millionen Dollar Nettoverlust verbucht worden waren. Für das vierte Quartal stellte JA Solar Absätze zwischen 850 und 900 Megawatt (MW) in Aussicht. Im Gesamtjahr soll der Absatz auf 3.100 bis 3.200 MW steigen. Zur Jahresmitte hatte die JA-Führung erst mit 2.900 bis 3.100 MW gerechnet. Dennoch konnte sich die Aktie dem Negativtrend für chinesische Solarwerte nicht entziehen. Mit einem Minus von rund zehn Prozent fiel der Kursverlust in 2014 aber vergleichsweise gering aus.

China und Asien bleiben die Wachstumslokomotiven des Weltmarktes

JA Solar profitierte im vergangenen Jahr auch davon, dass der Solarkonzern auch jenseits von China hohe Absätze erzielte, vor allem in Japan, dem Solarmarkte mit dem nach der Volksrepublik stärksten Wachstum weltweit. Hier hat die Einführung hoher Einspeisetarife für Solarstrom eine enorme Nachfrage für Solartechnik, die längst nicht von den einheimischen Herstellern bedient werden kann. Wer sich wie JA Solar frühzeitig darauf einstellte, konnte in 2014 in Japan große Mengen Solartechnik in Japan verkaufen. In China und in Japan sind auch in 2014 weltweit die meisten Solarmodule verbaut worden. Das kalifornische Marktforschungsunternehmen IHS aus El Segundo zählt zu den profiliertesten Beobachtern der internationalen Photovoltaikbranche. Es geht davon aus, dass 2014 weltweit Solarkraftwerke mit bis zu 47 GW Leistung umgesetzt worden sind. Davon sollen wie im Vorjahr allein etwa 18 GW auf China und Japan entfallen, wobei Japans Anteil gegenüber 2014 deutlich höher ausgefallen sei.

Nach Berechnungen von NPD Solarbuzz, einem weiteren  Marktforschungsunternehmen aus den USA, hat Ende 2014 der weltweite Photovoltaikmarkt die Marke von 200 Gigawatt (GW) erreicht. Die Experten des Marktforschungsunternehmens aus dem kalifornischen Santa Clara rechnen damit, dass von September bis Dezember 2014 weltweit neue Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von knapp 20 GW errichtet wurden, die meisten davon in Asien.


Westliche Solarkonzerne ebenfalls unter Druck

Westliche Solarkonzerne konnten sich dem Abwärtsstrudel nicht entziehen, den der Kursverfall der Solaraktien aus China auslöste. Die meisten Solaraktien aus Nordamerika verloren 2014 ebenfalls deutlich an Wert, wenn auch nicht so stark. Zu der negativen Entwicklung trug auch bei, dass das schwache China-Geschäft dazu führte, dass Konkurrenten aus der Volksrepublik stärker in den Auslandsmärkten agierten. Trotz der Strafzölle, die in den USA auf Solartechnik aus China erhoben werden, stellten deren Billigangebote für andere Akteure in 2014 auch im Photovoltaikmarkt der Vereinigten Staaten eine Herausforderung dar. Hinzu kam der Trend, dass die großen Solarhersteller immer stärker auf das Geschäft der Projektierung von Solarparks setzen. Auch dies erwies sich in 2014 als Belastung für die Kurse von westlichen Solarkonzernen. US-Firmen wie First Solar und SunPower müssen stark in den Auf- oder Ausbau dieses Projektgeschäftes investieren, hinzu kommt das Risiko, dass Großprojekte häufig später ans Netz gebrachte werden können als geplant. Das führt auch zu Verschiebungen bei Einnahmen, damit zu negativen Überraschungen bei Zwischenergebnissen, worauf viele Börsianer in der Regel verschreckt reagieren.

SunPower undFirst Solar sind schon jetzt die bislang größten Solarprojektierer der USA, die auch als große Solarmodulhersteller agieren. Damit haben sie einerseits ihre Abhängigkeit von den Preisen für Solartechnik verringert und andererseits die Auslastung ihrer Modulproduktion zumindest zum Teil abgesichert. Doch Verzögerungen bei wichtigen Großprojekten führte bei First Soalr dazu, das auch die Produktion schwächer ausgelastet wurde und die Einnahmen schwächer ausfielen als angekündigt. Das setzte die Aktie des Solarkonzerns aus Tempe in Arizona unter Druck. Sie gab im Jahresverlauf rund elf Prozent nach. Ähnlich lief es für die kalifornische SunPower, deren Aktie sich um rund zehn Prozent verbilligte, weil die Einnahmen durch Projektverzögerungen und erhöhe Investitionen geringe ausfielen als erhofft.

Mit SunEdison entwickelte sich eine weitere Solaraktie aus den USA zum Gewinner des Jahres. Das Unternehmen aus St. Peters in Missouri setzt vor allem auf das Geschäft mit großen Solarparks und hat hier in 2014 etliche Vertriebserfolge errungen, die ihm große Wachstumsmöglichkeiten eröffnen. Vor allem in Lateinamerika, wo die Regierungen verstärkt auf Erneuerbare Energien im Allgemeinen und auf Photovoltaik im Besonderen setzen, kam SunEdisun in 2014 zum Zug. Zudem haben Investoren dem Unternehmen viele Millionen zur Verfügung gestellt, um neue Projekte umzusetzen und so Wachstum zu generieren. Dies beflügelte die Aktie, die im Jahresverlauf um 59 Prozent zulegte, mehr als jede andere Solaraktie. Dies obwohl die aggressive Wachstumsstrategie die Einnahmen des Jahres 2014 stark belastete, zuletzt im dritten Quartal einen Anstieg des Nettoverlustes auf 283,4 Millionen Dollar bewirkte, nachdem er im Vorjahreszeitraum noch bei 108 Millionen Dollar gelegen hatte. Aber die Börsianer sehen SunEdison auf der Überholspur und rechnen offenbar für die nahe Zukunft mit weitaus besseren Geschäftszahlen des US-Konzerns.

Deutscher Solarmarkt ausgebremst

Weitaus düsterer sind die Perspektiven im deutschen Solarmarkt. In Deutschland kommen immer weniger neue Solaranlagen ans Netz. In den ersten zehn Monaten 2014 lag die Kapazität der neuen Photovoltaikanlagen nur bei knapp 1.700 MW. Das hat die Bundesnetzagentur ermittelt. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) geht davon aus, dass 2014 maximal 2.000 MW Photovoltaikleistung neu installiert wurden. Damit würde der Vorjahreswert von 3.300 MW um satte 40 Prozent unterschritten. In den Jahren 2010 bis 2012 waren in Deutschland noch jeweils rund 7.500 MW pro Jahr neu ans Netz gekommen. Seit in 2008 knapp 2.000 MW neue Solarstromleistung installiert wurde, ist der Neubau bei den deutschen Solarkraftwerken nicht mehr so schwach ausgefallen wie in diesem Jahr. Dieser Einbruch wurde durch die starken Einschnitte bei den Solarstromtarifen ausgelöst, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt sind. Bei der jüngsten EEG-Reform, die die zum 1. August 2014 in Kraft trat, kamen zwar nicht mehr so starke Einschnitte hinzu. Doch dafür läutete die Bundesregierung den Ausstieg aus den festen Einspeisetarifen für Solarstrom ein. Der soll zwar erst 2017 erfolgen, aber schon vorher erprobt werden. Geplant ist, dass über Auktionen Solarprojekte vergeben werden und dabei den Zuschlag erhält, wer sich mit der geringsten Vergütung des Sonnenstromes begnügt.

Krise der deutschen Solarprojektierer

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass deutsche Solarprojektierer ihr Heil im Ausland suchen, wie etwa Phoenix Solar aus Sulzemoos bei München. Das Unternehmen ist ein Solarpionier der ersten Stunde gewesen, kämpft inzwischen ums wirtschaftliche Überleben und richtet sich immer stärker auf die Solarmärkte in Asien und Nordamerika aus. Ob das gelingt, ist noch offen. Das europäische Servicegeschäft hat Phoenix Solar 2014 an die SMA Solar Technology AG verkauft. In den ersten neun Monaten 2014 hat das Unternehmen einen deutlichen Umsatzeinbruch erlitten und ist wieder tiefer in die Verlustzone geraten. Der Vorstandschef musste seinen Hut nehmen. Immerhin haben die Banken die Finanzierung des Solarunternehmens bis zum 30. September 2016 verlängert. Dennoch gehört dessen Aktie mit einem Verlust von 67 Prozent zu den Verlierern des Jahres.

Das gilt aber in noch größerem Ausmaß für die S.A.G. Solarstrom AG aus Freiburg. Die ist insolvent und wird demnächst vom Kurszettel verschwinden. Ein besonderer Einschnitt, denn die S.A.G. Solarstrom AG war im April 1999 das erste deutsche Solarunternehmen gewesen, das an die Börse ging. Im Jahresverlauf 2014 verlor die Aktie rund 97 Prozent an Wert. Mit dem Antrag auf Widerruf der Börsenzulassung sollen Kosten gespart werden, teilte das Unternehmen mit. Es wurde im Jahresverlauf von der chinesischen Shunfeng-Gruppe übernommen. Kurzfristig geplatzte Großaufträge und Verzögerungen von Einnahmen aus Auslandsprojekten hatten die S.A.G. Solarstrom AG zum Insolvenzantrag gezwungen.

Deutsche Solarhersteller leiden unter niedrigen Preisen

Aus der einstmals stolzen Riege der börsennotierten Solarhersteller aus Deutschland sind nur noch die Solar-Fabrik aus Freiburg und die SolarWorld AG aus Bonn am Markt. Auch deren Aktien haben in 2014 stark an Wert verloren. Der Anteilsschein der Solar-Fabrik verbilligte sich im vergangenen Jahr um 60 Prozent. Das Unternehmen schrieb weiter rote Zahlen, auch wenn der Verlust beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach neun Monaten deutlich geringer ausfiel als der EBIT-Verlust von 4,6 Millionen Euro, den die Solar-Fabrik nach den ersten drei Quartalen des Vorjahres verbucht hatte. Doch damit ist es bereits drei Jahre her, dass der Solarhersteller nach neun Monaten mit einem operativen Gewinn aufwarten konnte.

Die SolarWorld AG hatte die Pleite nur durch einen harten Kapitalschnitt verhindern können, der vor allem zu Lasten der Altaktionäre ging und im Februar 2014 in Kraft trat. Seither ist es dem Flaggschiff der deutschen Solarbranche zwar gelungen, seine Zahlen zu verbessern. SolarWorld schaffte dank des starken US-Geschäfts im dritten Quartal erstmals seit langem die Rückkehr in die Gewinnzone. Für die ersten neun Monate verbuchte das Unternehmen 77 Millionen Euro Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) nach 95 Millionen Euro EBIT-Verlust im Vergleichszeitraum 2013. Doch es bleibt fraglich, ob es sich auf Dauer gegen die Konkurrenz behaupten kann. Die Aktie verbilligte sich im Jahresverlauf um über 80 Prozent, was ein überaus schwaches Vertrauen der Börsianer in den deutschen Solarkonzern signalisiert. Dem dürfte es weiter schwer fallen, den Preisvorsprung der chinesischen Konkurrenz aufzuholen und sich in wachstumsträchtigen Solarmärkten aussichtsreich zu positionieren.

Dass die Preise für Solarmodule nach vorübergehender Stabilisierung wieder gesunken sind, erschwert die Lage für die deutschen Hersteller. Im Durchschnitt haben sich deutsche Solarmodule in den ersten zehn Monaten 2014 um 13 Prozent verbilligt. Das ist eine Folge der weiter abflauenden Nachfrage in Deutschland und in Europa. Und nichts spricht dafür, dass die Preise in Europa bald wieder anziehen werden. Solarhersteller mit Absatzschwerpunkt Europa, zu denen SolarWorld gehört, bleibt daher nichts anderes übrig, als weiter auf die Kostenbremse zu drücken. Die Bonner hoffen zwar auf ein anziehendes Neugeschäft im Nahen Osten, haben den Aufbau einer Großproduktion in Katar angekündigt. Nennenswerte Impulse hat das der Aktie von SolarWorld aber nicht gegeben.

Auf Wachstumsimpulse aus der Solarbranche haben in 2014 auch die Solarausrüster aus dem deutschsprachigen Raum vergeblich gewartet. Sie leiden weiter darunter, dass weltweit nur wenig in neue Anlagen zur Produktion von Solartechnik investiert wird, nachdem aufgrund der Überproduktion und anschließenden Marktbereinigung der letzten Jahre viele Anlagen günstig aus Insolvenzen erworben werden konnten. Alle börsennotierten Solarausrüster erlitten in 2014 zweistellige Kursverluste. Gleiches gilt für SMA Solar, die Wechselrichter für Solaranlagen herstellt, also zwar nicht Solarhersteller beliefert, doch stark abhängt vom Zubau neuer Photovoltaikprojekte. Und der ist in Deutschland und in Europa so schwach ausgefallen, dass das Unternehmen aus Hessen tiefrote Zahlen schreibt. Laut einer Anfang Dezember abermals gesenkten Jahresprognose geht der SMA-Vorstand davon aus, dass das Unternehmen das Jahr 2014 mit einem EBIT-Verlust von bis zu 115 Millionen Euro abgeschlossen hat. Zuvor hatte die Unternehmensführung 45 Millionen Euro EBIT-Verlust prognostiziert. Zum Vergleich: 2013 hatte SMA Solar 89,1 Millionen Euro EBIT-Verlust verbucht. Die SMA-Aktie verbilligte sich in 2014 um rund 33 Prozent.

Zwei deutsche Solaraktien trotzen dem Negativtrend

Nur zwei Solaraktien aus Deutschland konnten sich gegen diesen Negativtrend stemmen. Zum einen die Wacker Chemie AG aus München, die Solarsilizium produziert und damit den wichtigsten Rohstoff für die Produktion von Solarmodulen. Hier zählt sie zu den größten Herstellern weltweit. Sie profitierte von stabilen Preisen bei zugleich global weiter steigender Solarproduktion, konnte daher Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Die Aktie der Wacker Chemie AG legte im Jahresverlauf über 30 Prozent zu.

Zum anderen profitierte die Hamburger Capital Stage AG von den Trends, die den deutschen Solarherstellern, -ausrüstern und –projektierern zu schaffen machen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland und Europa Photovoltaikprojekte, die es zunehmend günstig einkaufen kann. Über Kapitalerhöhungen und zuletzt über eine große Finanzspritze der Gothaer Versicherungen hat es in 2014 seine Kassen dafür auffüllen und seinen Projektbestand massiv ausbauen können. Daher konnte die Capital Stage AG in 2014 starke Steigerungen von Umsatz und Gewinn melden und  auch für die Zukunft in Aussicht stellen. Die Börsianer honorierten das, die Aktie verbesserte sich in 2014 ebenfalls um über 30 Prozent.
 

Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x