14.01.14 Nachhaltige Aktien , Meldungen

JinkoSolar erwägt Börsengang der Projektsparte

Die chinesische JinkoSolar hat zwei wichtige wirtschaftliche Standbeine. Die Herstellung von Solartechnik einerseits und Planung und Bau von Photovoltaikanlagen andererseits. Nun erwägt Jinko-Chairman Xiande Li nach eigenen Angaben die Ausgliederung des Projektgeschäfts. Neben einem eigenständigen Börsengang der Projektierer-Sparte denke die Führung mit externen Rechts- und Wirtschaftsexperten über weitere Alternativen der Ausgliederung nach, darunter auch eine Fusion mit anderen Unternehmen. Allerdings, so Li weiter, müssten diese Gedanken nicht zwangsläufig zu einer Neuaufgliederung bei Jinko führen. Dennoch erklärte Li: „Wir glauben, dass die Trennung dem gesunden Wachstum unseres Projektgeschäfts förderlich sein wird.“

Zugleich geht die Konzernführung davon aus, dass Jinko bis Ende 2014 Solaranlagen mit 500 Megawatt (MW) Leistungskapazität geplant und gebaut haben wird. Dies sei vor allem durch den Photovoltaikboom im Heimatmarkt China möglich gewesen, der durch die Einführung fester Einspeisetarife und anderer staatlicher Unterstützung angestoßen wurde. In 2013 hatte Jinko mit 213 MW weniger als halb so viel Photovoltaikleistung in China in Betrieb genommen.

Die Aktie von JinkoSolar hat zuletzt kräftig an Wert gewonnen. Seit einem Aktientipp von ECOreporter.de im November ist ihr Kurs zweistellig angewachsen (wir berichteten).

JinkoSolar Holding Co. Ltd: ISIN US47759T1007 / WKN A0Q87R
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