"bebe"-Creme gehört zu den bekannten Produkten von Johnson & Johnson. Das US-Unternehmen hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2017 gesteigert und blickt positiv auf das gesamte Geschäftsjahr. / Foto: Unternehmen

  Aktientipps, Aktien-Favoriten

Johnson & Johnson hebt Prognose: Bleibt die Aktie ein Kauf?

Johnson & Johnson hat Zahlen für das erste Quartal 2017 bekannt gegeben. Demnach geht es mit dem US-Hersteller von Medikamenten und Drogeriebedarf weiter aufwärts. Ist die Aktie des nachhaltigen  ECOreporter-Dividendenkönigs (Link entfernt)  auch zukünftig für Anleger ein Kauf? Oder sollten Investoren die Aktie lediglich halten?


Der Umsatz von Johnson & Johnson betrug im ersten Quartal 2017 17,8 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 16,7 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von mehr als 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal 2016. Der bereinigte Gewinn des Unternehmens mit Sitz in New Brunswick im Bundesstaat New Jersey verbesserte sich um mehr als 3,5 Prozent auf 5 Milliarden US-Dollar, das sind 4,7 Milliarden Euro. Der Nettogewinn pro Aktie stieg auf 1,83 US-Dollar.

Actelion-Übernahme: Ehrgeizige Ziele und positiver Ausblick

Johnson & Johnson, unter anderem bekannt durch Marken wie "bebe", setzte sich nach einem starken Geschäftsjahr 2016 ehrgeizige Ziele. Wie der Konzern nun bekannt gab, soll die derzeit  laufende Übernahme des Schweizer Biotech-Unternehmens Actelion (Link entfernt)  spätestens im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Die Übernahme hat ein Volumen von 30 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 28 Milliarden Euro.

Das Management von Johnson & Johnson erhöhte zudem die Prognose für den Gewinn je Aktie auf 7,0 bis 7,15 US-Dollar (umgerechnet 6,5 bis 6,7 Euro) für das Gesamtgeschäftsjahr 2017. Der Umsatz soll im laufenden Jahr 75,4 bis 76,1 Milliarden Dollar betragen, das sind 70,5 bis 71,2 Milliarden Euro. In dieser Prognose ist die Übernahme enthalten. Bisher war der Konzern ohne die Akquise von Actelion von einem geringeren Umsatzanstieg und einem niedrigeren Gewinn je Aktie ausgegangen.

Dividende: Auch 2017 soll die Ausschüttung steigen

Johnson & Johnson zahlt für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2017 eine Dividende in Höhe von 0,80 US-Dollar je Aktie, umgerechnet 0,75 Euro, an seine Aktionäre. Auf das Jahr gerechnet ergibt sich dadurch eine Dividende von 3,2 US-Dollar, das sind etwa 3 Euro.

Die Dividendenrendite liegt bei einem Börsenkurs von 125,7 US-Dollar (117,6 Euro, Stand 18.4.) bei etwas mehr als 2,6 Prozent. Im ersten Quartal 2016 betrug die Dividende noch 0,75 US-Dollar je Aktie, umgerechnet 0,70 Euro.      

Fazit

ECOreporter hält an der Aktie von Johnson & Johnson fest und empfiehlt sie sogar zum Kauf. Schwächere Kursphasen sollten Anleger zum Nachkauf nutzen. Weiteres Potential nach oben ist durchaus möglich. Das hat der Konzern in den vergangenen Jahren, auch nach kurzzeitigen Kursschwächen, immer wieder gezeigt.

Das Unternehmen ist durch sein breites Produktangebot sowie die internationale Ausrichtung weitgehend konjunkturunabhängig. Durch die Actelion-Übernahme erweitert der US-Konzern sein Produktportfolio und macht sich somit noch unabhängiger von externen Zuliefern und Dienstleistern. Auch Forschung und Entwicklung, beispielsweise zu neuen Produkten, können dadurch intern erfolgen.

Johnson & Johnson ist eine  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt)  aus der Reihe der nachhaltigen Dividendenkönige.  Lesen Sie hier das ausführliche Unternehmensporträt. (Link entfernt)

Johnson & Johnson: ISIN US4781601046 / WKN 853260
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x