Der Projektentwickler juwi arbeitet bei einem Projekt in Hessen mit den Naturschutzbehörden zusammen, um für ein ausgeglichenes Verhältnis zur Natur zu sorgen. / Foto: Unternehmen

28.03.16 Erneuerbare Energie

juwi kooperiert bei Bau eines Windparks mit Naturschutzbehörden

Der auf erneuerbare Energien spezialisierte Projektentwickler juwi baut einen Windpark in Hessen. Den erforderlichen Eingriff in die Natur will er in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden ausgleichen.
Bis 2019 will das Bundesland Hessen ein Viertel seines Stromes aus erneuerbaren Energien beziehen. Dazu will die Gemeinde Ludwigsau im Landkreis Hersfeld Rotenburg beitragen. Dort errichtet der rheinhessische Produktentwickler juwi derzeit einen Windpark. Er gehört zum Energiekonzern MVV, der 2014 bei juwi eingestiegen ist, nachdem dieser in finanzielle Schieflage geraten war (hier  erfahren Sie mehr darüber). Zur Finanzierung des Windkraftprojektgeschäftes in Deutschland hatte juwi über Direktbeteiligungsangebote Kapital von Anlegern eingesammelt.

Die sieben Windräder des Typs Vestas V112 für das Projekt in der Gemeinde Ludwigsau will juwi bis Ende März installieren. Sie sollen nach Angaben des Unternehmens zukünftig mehr als 20.000 Haushalte mit Strom versorgen.
Für die vom Windpark beanspruchten Flächen will juwi als Ausgleich an anderer Stelle einen ökologisch hochwertigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen. So plant das Unternehmen, die benutzten Bauflächen ab Herbst aufzuforsten und eine Renaturierung eines Fischteiches am Unterlauf des Meckbachs im Bereich der Fulda-Aue durchzuführen. Bei diesen Ausgleichsmaßnahmen steht juwi nach eigener Darstellung in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden.
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