Französischer Solarpark von juwi, an der der Versorger MVV 63 Prozent der Anteile hält. Die juwi-Gruppe gehört weltweit zu den größten Dienstleistern für die Umsetzung von Photovoltaikprojekten. / Foto: Unternehmen

05.07.16 Erneuerbare Energie , Anleihen / AIF

Juwi schreibt wieder schwarze Zahlen und will weiter wachsen

Die juwi-Gruppe hat 2015 wieder Gewinn gemacht. Nach teils dreistelligen Millionenverlusten in den beiden Vorjahren und der Übernahme durch den Mannheimer Versorger MVV hat die Spezialistin für Erneuerbare Energien nun eine durchweg positive Jahresbilanz veröffentlicht.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wörrstadt in Rheinland-Pfalz hat 2015 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 505 Millionen auf 575 Millionen Euro gesteigert. Nach einem Minus von 112 Millionen Euro in 2014 und 52,7 Millionen Euro Verlust auf Konzernebene in 2013 erwirtschaftete sie im vergangenen Jahr einen Jahresüberschuss rund 2,3 Millionen Euro.

juwi-Finanzvorstand Marcus Jentsch erklärte bei der Vorlage der Zahlen die Rückkehr in die Gewinnzone mit der umfassenden Umstrukturierung des Unternehmens. Dieses hat sich von zahlreichen verlustbringenden Aktivitäten getrennt. Es konzentriert sich nun vor allem auf Geschäfte mit Windkraft und Photovoltaik, entwickelt und betreibt hier Projekte in Deutschland und im Ausland. Für 2016 erwartet das juwi-Management laut Jentsch eine erneute Umsatzsteigerung und ein weiter verbessertes Jahresergebnis. „Dank der eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der finanziellen Unterstützung der MVV-Gruppe haben wir mittlerweile eine hohe und stabile Eigenkapitalquote von rund 25 Prozent. Das verbessert unser Ansehen bei Banken, Lieferanten, Investoren und anderen Geschäftspartnern deutlich und erleichtert künftig das Alltagsgeschäft und schafft Spielraum für neue Investitionen“, so juwi-Finanzvorstand Marcus Jentsch.
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