Mikrofinanzfonds finanzieren die Vergabe von Mikrokrediten an Kleinstunternehmer, die sonst keinen Zugang zu Kapital haben, um sich eine Existenz aufzubauen. Im Bild ein Transportunternehmer aus Sri Lanka. Der KCD-Mikrofinanzfonds III ist stark in Mikrofinanzinstitute des Inselstaates investiert. / Foto: Bank im Bistum Essen

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KCD-Mikrofinanzfonds III hat an Wert verloren

Der KCD-Mikrofinanzfonds III hat im Juli einen Monatsverlust erwirtschaftet. Der Fonds gehört zu den wenigen Mikrofinanzfonds auf dem deutschen Markt, in den Privatanleger investieren können. Der KCD-Mikrofinanzfonds III verzeichnete für den vergangenen Monat ein Minus von 0,1 Prozent. Im laufenden Jahr hat der Mikrofinanzfonds der Bank im Bistum Essen damit nur 1,2 Prozent zugelegt. Seit dem Fondsstart Ende Januar 2015 erzielte der KCD-Mikrofinanzfonds III knapp vier Prozent Wertzuwachs.

Die Bank im Bistum Essen erklärt den leichten Monatsverlust mit Neubewertung der Investitionen im kriselnden Aserbaidschan. Dort hat der KCD-Mikrofinanzfonds III über drei Prozent des Fondsvolumens von insgesamt 47,4 Millionen Euro angelegt. Er ist insgesamt in 33 Mikrofinanzinstitutionen in 16 Ländern investiert. Rund 25 Prozent der Fondsvolumens entfallen auf Mikrofinanzinstitutionen in Asien, rund 23 Prozent auf Investitionen in Osteuropa und rund 21 Prozent auf Investitionen in Lateinamerika. Der Fonds ist zu rund 69 Prozent investiert. Die größten Einzeldarlehen hat der KCD-Mikrofinanzfonds III an Mikrofinanzinstitute in der Mongolei, in Kambodscha und in Sri Lanka vergeben. In sie investierte der Fonds der Essener Kirchenbank jeweils über zwei Millionen Euro und jeweils über vier Prozent des Fondsvermögens.
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