10.10.14 Anleihen / AIF , Finanzdienstleister

KfW sammelt mit Green Bond 1,5 Milliarden Dollar ein

Ein Jahr nach ihrem ersten Green Bond hat die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) nun eine weitere solche Anleihe platziert. Green Bonds sind Schuldverschreibungen, mit denen Umwelttechnlogieprojekte finanziert werden. Über die aktuelle „grüne“ Anleihe hat die KfW nach eigenen Angaben 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt. Die Gesamtnachfrage habe mit USD 2,5 Milliarden Dollar das Anleiheangebot deutlich überstiegen. Vor allem nachhaltig ausgerichteten US-Investoren hätten ein großes Interesse daran gehabt.
 
Die von Bank of America Merrill Lynch, Citi und Morgan Stanley geführte KfW-Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und bietet eine jährliche Verzinsung in Höhe von 1,75 Prozent. "Green Bonds der KfW sind ein gutes Vorbild für diesen bedeutenden Markt und werden die Marktentwicklung weiter fördern", sagt Ashley Schulten, Direktorin bei BlackRock, einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit Hauptsitz in New York.

Bei von der KfW angebotenen Green Bonds können Investoren nachvollziehen, was das Investment bewirkt. Die Emissionserlöse werden konkret an das Förderprogramm 'Erneuerbare Energien - Standard' gekoppelt. Die positiven und nachhaltigen Umwelteffekte des Kreditprogramms werden vom unabhängigen Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zertifiziert. Zudem hat die im Green-Bond-Markt etablierte und unabhängige Forschungseinrichtung CICERO das Green-Bond-Konzept der KfW im Sommer positiv bewertet.

"Unserem Ziel, eine höhere Liquidität im Green-Bond-Markt zu schaffen, sind wir mit der Emission der zwei größten Anleihen des Marktsegments näher gekommen. Wir werden unser Green-Bond-Konzept konsequent auch im Hinblick auf andere Märkte und Produkte weiterentwickeln", erklärte Dr. Günther Bräunig, Kapitalmarktvorstand der KfW.
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