Solaranlage des Vatikan. / Quelle: BSW

  Erneuerbare Energie

Kirchen betreiben in Deutschland rund 2.000 Solaranlagen

Kirchen besitzen häufig ideale Bedingungen für die Nutzung der Solarenergie. Sie stehen meist frei und unverbaut und verfügen über große sonnenbeschienene ungenutzte Dächer. Darauf weist der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hin. Nach seinen Schätzungen nutzen derzeit über 2.000 kirchliche Einrichtungen in Deutschland Solarenergie zur Strom- oder Wärmegewinnung und setzen damit ein weit sichtbares Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung. Auch der Denkmalschutz sei hierbei meist kein Hindernis mehr. Beim Ersetzen maroder Kirchendächer könne der Einbau einer Solaranlage oft denkmalfreundlich gestaltet werden.

Der Verband weist darauf hin, dass selbst der Vatikan in Rom seit 2008 Solarstromanlagen betreibt.  „Religionsgemeinschaften weltweit vereint ihr besonderes Verantwortungsbewußtsein für unseren Planeten. Sie nutzen zunehmend ihren direkten Draht zum Himmel, um Vorbild zu sein und den Weg in eine lebenswerte Zukunft zu weisen. Die jüngsten Berichte des Weltklimarats zeigen einmal mehr, wie dringlich es ist, die Energiewende jetzt mit nochmehr Nachdruck und Konsequenz voranzutreiben“, meint Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.
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