17.12.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Klavierbauer meldet sinkenden Gewinn und Umsatz

Einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 0,5 Millionen Euro meldet die Berliner C. Bechstein Pianofortefabrik AG für die ersten neun Monate des Jahres. Das sind fünf Prozent weniger als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Der Umsatz betrug Ende September 19,81 Millionen Euro und lag damit um fünf Prozent unter dem Vorjahreswerte.

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung wurden 750.000 neue Aktien platziert. Dadurch erhöht sich das Grundkapital der Gesellschaft um 2.250.000 auf 8.037.633 Euro. Aus der Kapitalerhöhung fließen der C. Bechstein Pianofortefabrik AG 4,5 Millionen Euro zu, teilte das Unternehmen mit.

Die neuen Aktien konnten von den bestehenden Aktionären über ein ihnen zustehendes Bezugsrecht und über die Möglichkeit des Überbezuges erworben werden. Von den Aktionären nicht gezeichnete Aktien wurden ausgewählten institutionellen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung zum Kauf angeboten. Die Neuen Aktien wurden überwiegend von bestehenden Aktionären gezeichnet.

Der Erlös aus der Kapitalerhöhung wird zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und zur Rückführung von Fremdmitteln verwandt, teilte das Unternehmen mit.
Die Bankschulden betrugen Ende September 13,6 Millionen Euro. Das sind 970.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Der Vorstand geht für das letzte Quartal des Jahres 2009 von einer weiter beeinträchtigten Absatzsituation aus. Dennoch rechnet die Geschäftsleitung 2009 mit einer Steigerung des Außenumsatzes und einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage gegenüber 2008. Zusätzliche Möglichkeiten zur Stabilisierung des Außenumsatzes sieht das Unternehmen mit der Übernahme des Vertriebs der Produkte in Asien in die eigene Verantwortung.

C. Bechstein Pianofortefabrik AG: ISIN DE0005198006 / WKN 519800
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