Installation eines Windparks von Planet energy. Den Strom aus den Kraftwerken der Planet energy GmbH nutzt der Ökostromanbieter Greenpeace Energy. / Foto: Unternehmen

19.02.15 Anleihen / AIF

Kommunen investieren in Bürgerwindpark von Planet energy

Bis Ende 2015 soll der Bürgerwindpark Sailershäuser Wald in Unterfranken in Bayern in Betrieb gehen. Zehn Städte und Gemeinden sind als Mitgesellschafter in das Bauvorhaben der Planet energy GmbH eingestiegen.

Der Bürgerwindpark Sailershäuser Wald entsteht als eine 24 Megawatt (MW) starke Windfarm, die aus zehn Windenergieanlagen von Nordex mit einer Nennleistung von jeweils 2,4 Megawatt bestehen soll.

Planet energy, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Ökostrom-Anbieters Greenpeace Energy (beide aus Hamburg), ist einer der fünf Gesellschafter, die das Windparkprojekt stemmen. Zusammen mit den Städtischen Betrieben Haßfurt übernimmt Planet energy die Projektrealisierung als auch die Geschäftsführung der Betreibergesellschaft des Windparks. Ein weiterer Projektpartner ist die Bürgerenergiegenossenschaft Haßberge, über die sich Bürger des Landkreises Haßberge als Anleger am Windpark beteiligen konnten.

Am heutigen Donnerstag, 19. Februar, werden zudem zehn Städte und Gemeinden aus der direkten Umgebung des Windparkstandortes als Gesellschafter aufgenommen. Sie steuern den Angaben nach insgesamt 600.000 Euro zum Eigenkapitalvolumen der Windparkgesellschaft von insgesamt 12 Millionen Euro bei.

Die Planet energy GmbH finanziert ihre Ökostrombauvorhaben unter anderem über Anleihen und Genussrechte. Das projektbezogene Genussrecht Saubere Kraftwerke 4 der Planet energy GmbH ist mit dem ECOreporter-Siegel Nachhaltige Geldanlage ausgezeichnet. Mehr dazu lesen Sie  hier. Dieses  Kurzportrait (Link entfernt)  informiert zudem über die Planet energy GmbH selbst.
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