Einweg-Tabs für das Brühsystem „Keurig“ von Green Mountain Coffee Roasters. / Quelle: Unternehmen

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Konkurrentin verklagt Green Mountain Coffee Roasters

Erst im Herbst will Green Mountain Coffee Roasters seinen Verkaufsschlager, das Kaffee-Brühsystem „Keurig“, um ein neues System ergänzen, das Kaltgetränke aufbereitet. Doch schon jetzt hat eine Konkurrentin gegen dieses angekündigte System eine Klage eingereicht. Wie das Kaffee-Brühsystem mischt auch das neue System „Keurig Cold“ die Kaltgetränke durch den Einsatz von Kapseln. Diese Einweg-Tabs enthalten Fertigmischungen von Green Mountain Coffee Roasters. Die Konkurrentin TreeHouse Foods wirft nun Green Mountain Coffee Roasters vor, dass das System „Keurig Cold“ nur Einweg-Tabs von Green Mountain Coffee Roasters aufnehmen kann. Eine eingebaute Sperre verhindere den Einsatz von anderen Kapseln. Das aber sei ein illegaler Versuch, ein Monopol aufzubauen. Daher habe man Green Mountain Coffee Roasters verklagt.

Das Unternehmen aus Vermont hat dazu noch keine Stellung bezogen. Es konnte bislang rund 30 Millionen Keurig-Maschinen verkaufen und erzielt Einnahmen auch durch Lizenzvereinbarungen mit Kaffeeanbietern wie Starbucks, deren Mischungen ebenfalls in Kapseln für das Brühsystem angeboten werden dürfen. Das neue System „Keurig Cold“ will Green Mountain Coffee Roasters auch deshalb auf den Markt bringen, weil für das Kaffee-Brühsystem „Keurig“ Patente ausgelaufen sind und zunehmend günstigere Konkurrenz-Systeme angeboten werden.

ECOreporter.de hat vor wenigen Tagen zum Verkauf der Aktie von Green Mountain Coffee Roasters geraten. Per  Mausklick  gelangen Sie zu unserem Aktientipp.

Green Mountain Coffee Roasters: ISIN: US3931221069 / WKN: 887856
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