04.05.10 Erneuerbare Energie

Konzept für Energiewende in Österreich vorgelegt

Die Hälfte der Energieversorgung Österreichs könnte bis 2020 aus Erneuerbaren Energien geleistet werden. Diese These stellten die Verbände für erneuerbare Energie in Österreich bei der Vorstellung eines nationalen Aktionsplans zur Erreichung der EU-Klimaziele in Wien auf. Voraussetzung sei die  konsequente Umsetzung eines Maßnahmenpaketes auf  Bundes- und Landesebene, hieß es.

Die größten prozentuellen Zuwächse  müsse die Alpenrepublik  dazu bei der Solarthermie, der Windenergie und der  Photovoltaik erzielen. Zudem müsse die  Nutzung der Biomasse und die Wasserkraft massiv ausgebaut werden.


Unter anderem müsse eine CO2-Steuer eingeführt werden Desweiteren sei die Auflage  eines großzügigen Förderprogramm für Investitionen in Solarthermie, Biomassewärme inklusive Fernwärme und  Photovoltaik mit der Finanzierung über  eine Ressourcenabgabe nötig. Eine weitere Leitmaßnahme des Aktionsplans ist die Einführung  eines neuen Ökostromgesetzes in Verbindung mit  einem Ausbauplan für Biogas. Außerdem sieht der Plan die Forcierung der thermischen Sanierung  sowie verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen und  Beratungen vor.



Nach Schätzung der Verbände für erneuerbare Energie in Österreich werde das Maßnahmenpaket  Investitionen in von bis zu 8 Milliarden Euro anstoßen, die überwiegend aus privaten Mitteln und über Banken finanziert würden. Zudem habe der Aktionsplan d as Potenzial jährlich 150.000 Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen.
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