US-amerikanisches Solarkraftwerk mit Modulen aus der Produktion von SolarWorld Americas. / Foto: SolarWorld

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Kreditgeber stützen US-Tochter der insolventen SolarWorld AG

SolarWorld Americas Inc., die US-Tochter der seit dem Frühjahr insolventen SolarWorld AG, erhält eine Finanzspritze über sechs Millionen Dollar und kann noch auf weitaus mehr frisches Kapital hoffen. Wie das Unternehmen aus Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon mitteilt, stellen ihm die Kreditgeber die sechs Millionen Dollar zur Verfügung, damit es seine Geschäfte stabilisieren kann. SolarWorld Americas ist laut Firmenchef Jürgen Stein bislang nicht von der Zahlungsunfähigkeit des Mutterkonzerns betroffen.

Weiter teilte Stein mit, dass die Kreditgeber dem Plan von SolarWorld Americas zugestimmt haben, nicht unmittelbar für das operative Geschäft nötige Vermögensgegenstände zu verkaufen. Er erhofft sich davon zeitnah zusätzliche Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe.

SolarWorld Americas ist in den Vereinigten Staaten der größte Hersteller von herkömmlichen Solarmodulen für diesen Markt. SolarWorld hatte laut der Jahresbilanz des Gesamtkonzerns in 2016 etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes im boomenden US-Solarmarkt erwirtschaftet.

Seit dem Insolvenzantrag von SolarWorld müssen die Aktionäre und die Anleihegläubiger des Solarkonzerns um ihr Investment fürchten. Die Hoffnungen auf einen Fortbestand des Unternehmens stützen sich vor allem auf das US-Geschäft von SolarWorld.

SolarWorld AG: ISIN DE000A1YCMM2 / WKN A1YCMM
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