Der Firmensitz von Sto. / Quelle: Unternehmen

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Kursgewinne erzielen mit ECOreporter: Sto-Aktie seit Aktientipp 25 Prozent im Plus

Seit ECOreporter.de im Juli 2013 in einem Aktientipp über die Sto SE aus Stühlingen über eine Kaufempfehlung für den Anteilsschein berichtete, ging es für deren Aktie steil nach oben. Damals notierte der Anteilsschein bei rund 115 Euro. Heute Mittag kostete er im Xetra schon über 144 Euro. Diese Kursentwicklung spiegelt den überaus positiven Geschäftsverlauf der Gesellschaft, die inzwischen als Sto SE & Co. KGaA firmiert.

Die Sto ist ein Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, die die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern. Heute veröffentlichte das Unternehmen eine vorläufige Zwischenbilanz für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres. In 2013 hatte es den Umsatz verbessert und setzte diesen Aufwärtstrend im 1. Quartal fort. So steigerte Sto die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 31 Prozent auf 216,1 Millionen Euro. Dazu trug insbesondere das verbesserte Inlandsgeschäft bei, dessen Anteil am Gesamtumsatz von unter 40 auf 45 Prozent angestigen ist. Hier profitierte das Unternehmen aber auch von den günstigen Wetterbedingungen. Der milde Winter hat laut der Gesellschaft in Deutschland für eine hohe Nachfrage nach Sto-Produkten gesorgt und ein Wachstum des Geschäftsvolumens um 48,4 Prozent auf 97,2 Millionen Euro ermöglicht.

Weil in den Wintermonaten die Nachfrage für ihre Fassadensysteme traditionell gering ist, führt dies regelmäßig zu einem negativen Ergebnis der Sto im 1. Quartal. Dies war zwar dem Unternehmen zufolge auch im 1. Quartal 2014 der Fall. Allerdings sei der Fehlbetrag durch das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich höhere Umsatzvolumen reduziert worden. Konkrete zahlen hierzu nannte Sto nicht. Im vergangenen Jahr, in dem schlechtes Wetter die Geschäfte der Gesellschaft in den ersten Monaten deutlich erschwerte, hatte die Sto dies durch starkes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte mehr als ausgleichen können. Es gelang ihr, im Gesamtjahr das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zu 2012 um knapp fünf Prozent auf 99,9 Millionen Euro zu erhöhen. Der Bestand an liquiden Mitteln der Sto SE war zum Jahresende gegenüber 2012 von 94,8 Millionen auf 103,9 Millionen Euro gestiegen. Das Nettofinanzguthaben wurde von 78,2 Millionen auf 94,8 Millionen Euro verbessert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich von 71,8 Millionen auf 80,9 Millionen Euro.

Gute Chancen für weitere Kuszuwächse der Sto-Aktie

Für das Gesamtjahr 2014 stellt die Sto-Führung ein Umsatzwachstum von fünf Prozent auf 1,225 Milliarden Euro in Aussicht. Das EBIT soll wieder einen Wert zwischen 90 und 100 Millionen Euro erreichen. In 2013 hatte das Unternehmen die Prognose übertroffen. ECOreporter geht davon aus, dass dies der Sto auch in diesem Jahr gelingt. Sie ist bekannt für ihre vorsichtigen Prognosen. Wenn sich abzeichnet, dass die Geschäfte erneut besser abschneiden als angekündigt, dürfte dies den Aktienkurs weiter beflügeln. Dass Deutschland die Energieeffizienz der Gebäude in den komenden Jahren stark verbessern muss, um die Klimaziele für 2020 zu erreichen, spielt dem Unternehmen in die Karten.

Kaufempfehlung auch für die Aktie von Nordex

Auch mit unserer Empfehlung für die Aktie des Windradherstellers Nordex von Anfang Februar hatten wir richtig gelegen. Seither hat sich der Anteilsschein von 9,5 Euro auf 14,2 Euro verteuert. Gestern  berichteten  wir über aktuelle Geschäftszahlen von Nordex und einer aktuellen Kaufempfehlung von Holger Fechner, Aktienanalyst der Nord LB. Auch Sven Diermeier von der WGZ-Bank schätzt die Aktie des Windturbinenbauers jetzt positiver ein. Er rückt in einer Einschätzung von heute von seiner bisherigen Verkaufsempfehlung ab und rät, die Beteiligung zu halten. Als Kursziel nennt er 15,3 Euro. Diermeier lobt, dass Nordex erstmals schon im 1. Quartal „einen nennenswerten Nettogewinn“ erwirtschaftet hat. Er traut dem Unternehmen aus Hamburg für 2014 einen deutlichen Gewinnsprung zu und rechnet auch für 2015 mit weitrem Wachstum.

ECOreporter.de schätzt die Situation ähnlich zuversichtlich ein. Wir raten aber weiter zum Kauf der Nordex-Aktie. Denn das Unternehmen will in den kommenden Monaten neue Mittelfristziele veröffentlichen. Die gute Nachfrage bereits in den ersten Monaten dieses Jahres und die deutliche Belebung des internationalen Windmarktes dürften dazu führen, dass Nordex diese Ziele erhöht und dies der Aktie neuen Schub verleiht. Ab einem Kurs von 16 Euro sehen wir aber ein steigendes Risiko von Kursrückschlägen, auch weil dann immer Börsianer versucht sein dürften, zumindest einen Teil der Kursgewinne der letzten Monate zu Geld zu machen.

Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655
Sto SE & Co. KGaA: ISIN DE0007274136 / WKN 727413
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