Solarmodule von SunPower sind besonders leistungsstark und erzielen daher höhere Preise als durchschnittliche Produkte. / Quelle: Fotolia

03.05.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Kurssprung der SunPower-Aktie nach ECOreporter-Tipp

Nach der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen ist der Aktienkurs des kalifornischen Solarkonzerns SunPower an der Nasdaq spektakulär gestiegen. Bis zum Börsenschluss am gestrigen Abend um 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) verteuerte sich der Anteilsschein um über 17 Prozent auf 15,3 Dollar. Frankfurt holte die Entwicklung am frühen Morgen nach, bis 9:30 Uhr legte die Solaraktie satte 19 Prozent auf 11,8 Euro zu.

ECOreporter-Leser konnten davon profitieren, denn vor wenigen Tagen hatten wir über eine Verkaufsempfehlung für den Anteilsschein des Solarunternehmens aus San Jose berichtet (Link entfernt). Damals war das Papier noch mit zwölf Dollar bzw. zehn Euro gehandelt worden.

SunPower hatte offenbar viele Börsianer mit vergleichsweise guten Zahlen für das 1. Quartal 2013 überrascht. Der Solarkonzern schrieb zwar erneut rote Zahlen. Er konnte den Nettoverlust aber deutlich verringern, von 74,5 Millionen Dollar oder 67 Dollarcent je Aktie auf nun 54,7 Millionen Dollar oder 46 Dollarcent je Aktie. Ohne Einmaleffekte wäre sogar ein Nettogewinn von 22 Dollarcent je Aktie angefallen. Der Quartalsumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 494,1 Millionen auf 635,4 Millionen Dollar.

Tom Werner, SunPower Präsident und CEO des Unternehmens, führt die verbesserten Zahlen vor allem auf Erfolge im Heimatmarkt USA zurück.  SunPower produziert nicht nur Solarmodule, sondern ist verstärkt auch als Solarprojektierer aktiv. Hier profitiert SunPower von einer aktuell hohen Nachfrage in den Vereinigten Staaten. Zudem wirkten sich die engen Geschäftsbeziehungen der Amerikaner zu Toshiba und Sharp in Japan aus. Denn auch in Japan hat der Solarmarkt kräftig angezogen und über die Partnerschaft zu diesen beiden Konzernen konnte SunPower deutlich mehr Solarmodule verkaufen als früher. Im 1. Quartal entfiel etwa ein Viertel der Auslieferungen nach Japan, wo in 2012 attraktive feste Einspeisetarife für Solarstrom eingeführt wurden.

In zwei Wochen will der Solarkonzern eine Prognose für das 2. Quartal und das Gesamtjahr veröffentlichen.

SunPower: ISIN US8676524064 / WKN A1JNM7
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