Kein Bauvorhaben, das der Wiesbadener Projektierer ABO Wind AG derzeit in Deutschland vorantreibt, entspricht den Vorgaben der 10H-Regel, so wie sie zurzeit diskutiert wird. Im Bild die Installation eins Windparks in Frankreich. / Quelle: Unternehmen

05.02.14 Anleihen / AIF

Legen CSU-Abstandsregeln bald Bayerns Windkraft und ihre Anleger lahm?

Im medialen Getöse um die Prokon-Pleite droht ein Vorstoß der bayrischen Landesregierung unterzugehen, der weite Teile der Energiewende ins Stocken bringen könnte und zugleich zahlreiche Anbieter von Windkraft-Beteiligungen betreffen würde: Geht es nach dem Willen des bayrischen Landesvaters Horst Seehofer, dann dürften Windkraft-Bauvorhaben in Bayern künftig nur umgesetzt werden, wenn dabei ein Mindestabstand von zwei Kilometern zu Wohngebäuden eingehalten wird. Festgeschrieben ist das in der 10H-Regel. Angesichts der dichten Besiedelung in Deutschland, käme dies dem Ende der Windkraft in Bayern gleich.  Der BundesverbandWindenergie warnt deshalb vor einem Tiefschlag für die Energiewende. Was bedeutet das für Windkraftprojekktierer und Initiatoren von Windkraft-Direktbeteiligungen, die in Süddeutschland aktiv sind? Und inwiefern wären Anleger betroffen, die jetzt  in Bayern-Solarfonds investiert haben?

In  diesem Artikel begibt sich ECOreporter.de auf die Suche nach Antworten auf die Fragen.
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