Dieses Green Building ist Bestandteil eines Beteiligungsangebots, das urprünglich vom Emissionshaus Hesse Newman Capital AG auf den Markt gebracht wurde. / Foto: Unternehmen

05.05.15 Anleihen / AIF

Legt Hesse Newman Capital bald wieder geschlossene Fonds auf?

Beim börsennotierten Emissionshaus Hesse Newman Capital AG aus Hamburg stehen die Zeichen auf Neuanfang. Ein neuer Hauptaktionär ist eingestiegen: Die HSL Vermögensverwalungs GmbH. Das Dortmunder Unternehmen der Limburg-Gruppe plant offenbar neue Direktbeteiligungen auf den Markt zu bringen – auch für Privatanleger. Das geht aus einer Pflichtmittelung von Hesse Newman Capital hervor.

Die HSL Vermögensverwaltungs GmbH stockt demnach ihren Anteil an der Hesse Newman Capital AG auf 84 Prozent auf. Zuletzt habe das Unternehmen 25 Prozent der Anteile übernommen, die ursprünflich den Aktionären Marc Drießen und Dr. Marcus Simon gehörten. Beide waren lange im Vorstand von Hesse Newman Capital und hielten je 12,5 Prozent der Aktien. Dr. Simon wird nach wie vor als Vorstand der Hesse Newman Capital AG geführt. Drießen kehrte Hesse Newman Capital bereits Ende 2014 den Rücken.

Über den Kauf sei ein Vertrag geschlossen worden, heißt es. Dessen Vollzug werde „in den nächsten Wochen“ erwartet. Die neue Eigentümerin plane die  Fortführung des Geschäftsmodells von Hesse Newman. Damit werde der Schwerpunkt von Hesse Newman weiterhin auf die Entwicklung und Verwaltung von Immobilien- und Infrastrukturvorhaben gelegt. Dazu werde Hesse Newman neue Beteiligungen aus diesen beiden Anlageklassen auf den Markt bringen. Damit werde sich das Unternehmen sowohl an institutionelle als auch an Privatanleger wenden.

Hesse Newman Capital hatte sein Fondsgeschäft Ende 2014 gestoppt (mehr lesen Sie  hier (Link entfernt)). Hesse Newman Capital hat seit 2009 unter anderem acht geschlossene Immobilienfonds aufgelegt, vier davon invesiteren in so genannte GreenBuilings. Allein diese vier Fonds warben bei Anlegern knapp 110,9 Millionen Euro ein. Die Verwaltung aller bisherigen Fonds übertrug das Unternehmen an das Emissionshaus Nordcapital per Dienstleistungsvertrag.
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