Windpark mit Anlagen von Gamesa: die KGAL setzt weiter stark auf Erneuerbare Energien. / Quelle: Unternehmen

  Anleihen / AIF

Mehr Geld für Grünstromprojekte des Emissionshauses KGAL

Deutlich mehr Anlegerkapital eingesammelt als im Vorjahr hat das Emissionshaus KGAL aus Grünwald bei München. 487 Millionen Euro warb die Initiatorin von Direktbeteiligungen an Sachwertanlagen wie Immobilien oder Grünstromanlagen in 2013 bei Anlegern ein. Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 20 Prozent. Maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt war das Anlagesegment Erneuerbare Energien. Dieses Geld floss in Fonds, die europaweit in Onshore-Windkraft und Photovoltaik investieren. Hier verzeichnete KGAL eine Steigerung um elf Prozent auf 288 Millionen Euro. Damit sei dieses Segment einmal mehr der am stärksten nachgefragte Bereich gewesen, hieß es dazu. Hier konzentrierte sich KGAL besonders auf Anlageprodukte für institutionelle Investoren wie Stiftungen oder Pensionskassen.

Ohnedies sind solche Großinvestoren mittlerweile im Fokus bei KGAL. Allein bei ihnen warb das Emissionshaus 412,3 Millionen Euro Eigenkapital ein. Das entsprach 84,6 Prozent des gesamten Eigenkapitals, das 2013 in KGAL investiert wurde. Gegenüber 2012 ist das von Großinvestoren beigesteuerte Eigenkapital um 40 Prozent angestiegen. Laut Gert Waltenbauer, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL, stellt die Umsetzung der AIFM Richtlinie durch das Kapitalanlagegesetzbuch eine wichtige Zäsur dar. Die KGAL profitiere von den gestiegenen gesetzlichen Anforderungen nach Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) im Juli 2013 (näheres zum KAGB lesen Sie hier). Diese haben allerdings dazu geführt, dass für Privatanleger deutlich weniger Angebote für Direktbeteiligungen in Erneuerbare Energie auf den Markt kommen als zuvor.
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