E-Fahrrad von Mifa. / Quelle: Unternehmen

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MIFA: Großanleger zeichnen Unternehmensanleihe

Der Fahrradhersteller Mitteldeutsche Fahrradwerke AG hat 25 Millionen Euro bei institutionellen Investoren eingeworben. Mit dem Geld sollen zum einen Bankverbindlichkeiten bedient, zum anderen soll das Unternehmen damit weiterentwickelt werden. Lesen Sie dazu die Original-Meldung des Unternehmens.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Sangerhausen - Der Vorstand der MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 25 Mio. EUR, einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Kupon von 7,50 % zu begeben.

Die Anleihe wurde im Rahmen einer Privatplatzierung ausschließlich bei institutionellen Anlegern platziert, wobei die Nachfrage das Angebot deutlich überstieg. Die Anleihe soll ab 5. August in das Quotation Board der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden (Handel per Erscheinen), Emissionsvaluta ist der 12. August. Für ca. Oktober 2013 plant die MIFA, sie auf Basis eines noch zu billigenden Wertpapierprospekts in den Entry Standard für Anleihen an der Frankfurter Wertpapierbörse einbeziehen zu lassen. Die Bonität der Anleihe wurde von der Feri EuroRating Services AG mit der Note BBB- (Investment Grade) bewertet. Begleitet wurde die Emission von der equinet Bank AG als Sole Lead Manager und Sole Bookrunner sowie Ashurst LLP als Rechtsberater.
Peter Wicht, Vorstand der MIFA, zeigt sich hochzufrieden: 'Wir freuen uns über die erfolgreiche Platzierung einer Unternehmensanleihe. In den Investorengesprächen der vergangenen Tage haben wir sehr positive Rückmeldungen zu unserem Geschäftsmodell erhalten. Die Nachfrage lag deutlich höher als das Angebot, so dass wir die Platzierung trotz der Urlaubszeit früher abschließen konnten als geplant. '

Einen Teil der zugeflossenen Mittel will die MIFA verwenden, um ihre Finanzierungsstruktur weiter zu optimieren: Die Refinanzierung kurzfristiger Bankverbindlichkeiten soll die Planungssicherheit und unternehmerische Flexibilität der MIFA auf Dauer erhöhen. Zudem ist vorgesehen, einen Teil der Erlöse für Zukunftsinvestitionen einzusetzen - unter anderem in die Etablierung des Markenportfolios, technologische Neuentwicklungen und die weitere Automatisierung der Wertschöpfungskette. Darüber hinaus sollen die Mittel dem zusätzlichen Ausbau des Working Capital dienen und so das weitere organische Wachstum der MIFA unterstützen.

Zum Unternehmen:
Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG mit Sitz in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) ist der absatzstärkste deutsche Fahrradhersteller. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Modellpalette an Fahrrädern vom Preiseinstiegs- bis zum Premiumbereich. Die in die Fahrradproduktion eingehenden Komponenten werden von namhaften Zulieferern bezogen und am einzigen Produktionsstandort in Sangerhausen zusammengeführt. Dabei liegt der Schwerpunkt des Geschäfts auf projektbezogener Auftragsfertigung für große Einzelhandelsketten und OEM (Original Equipment Manufacturer)-Kunden. Seit dem Geschäftsjahr 2011 werden auch E-Bikes gefertigt. Unter anderem produziert die MIFA das E-Bike des Automobilherstellers smart, stellt die Fahrradflotte der Deutschen Post her und beliefert kommunale Verleihsysteme mit Multi-User-Fahrzeugen. Im Jahr 2012 hat die MIFA den Berliner E-Bike-Hersteller Grace sowie die bayerische Kultfahrradschmiede Steppenwolf übernommen und intensiviert dadurch die Vertriebsaktivitäten über den Fachhandel. Die MIFA setzt ihre Fahrräder hauptsächlich im Heimatmarkt Deutschland ab. Die weiteren Absatzmärkte befinden sich vornehmlich in Westeuropa. Dabei werden sowohl das operative Geschäft als auch Verwaltung und Logistik am einzigen Produktionsstandort in Sangerhausen gesteuert.
Im Geschäftsjahr 2012 verkaufte die MIFA 546.000 Fahrräder (Vorjahr: 644.000). Dabei erzielte sie einen Umsatz von 111,3 Mio. EUR, was einer Steigerung von 10,7 % gegenüber 2011 (100,5 Mio. EUR) entspricht. E-Bikes machten einen Anteil von 30,0 % (Vorjahr: 12,5 %) am Umsatz aus. Die Gesellschaft erreichte damit ein um Akquisitionseffekte bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) von 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR), der Jahresüberschuss lag effektbereinigt bei 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR). Seit Mai 2004 ist die MIFA börsennotiert. Ihre Aktien werden im Prime Standard des Regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Kontakt:
Mark Appoh
cometis AG
Unter den Eichen 7
65195 Wiesbaden
Telefon: 0611-205855-21
Fax: 0611-205855-66
E-Mail: appoh@cometis.de


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