Rennrad der neuen MIFA-Tochter Steppenwolf. / Quelle: Unternehmen

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MIFA übernimmt insolventen Münchner Fahrradhersteller

Der Fahrradhersteller MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG stellt sich breiter auf. Das Unternehmen aus Sangershausen teilte mit, dass es wesentliche Vermögenswerte des insolventen Münchner Mittbewerbers Steppenwolf übernommen hat. Die neue Tochter Steppenwolf Bavaria GmbH übernehme die Markenrechte und Kundenbeziehungen sowie die Geschäftsbereiche Sales, Marketing und Außendienst. Mit dem Asset-Deal stößt der MIFA so ins Geschäft mit sportlichen Fahrrädern im gehobenen Preissegment vor, dafür stand Steppenwolf von der Gründung 1995 bis zur Insolvenz im Juli 2012.

„Schon ab der Fahrradsaison 2013 erwarten wir positive Impulse durch Steppenwolf“, kommentierte Peter Wicht, Vorstand der MIFA, die Akquisition. „Neben den E-Bikes der Marke Grace sehen wir auch hochwertige klassische Fahrräder für den Fachhandel als Wachstumsmarkt für uns. Unsere Schlüsselkompetenz besteht in der effizienten Produktion großer Stückzahlen. Wir werden die positiven Ergebnisbeiträge der Marke Steppenwolf wieder herstellen und im Einkauf zusätzliche positive Skaleneffekte erzielen können“, erläutert Wicht. Fahrräder der Marke Steppenwolf würden von mehr als 250 Fachhändlern vertrieben.

MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG: ISIN DE000A0B95Y8 WKN A0B95Y
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