Das Fondsmanagement des KCD Mikrofinanzfonds – III besucht Mikrofinazkunden vor Ort, hier in Sri Lanka. / Foto: BiB

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Mikrofinanzfonds der BiB ist stark gewachsen

Der KCD Mikrofinanzfonds – III der BiB (Bank im Bistum Essen) hat in den 20 Monaten seit seinem Start 3,9 Prozent an Wert gewonnen. Dabei haben Anleger so schnell so viel Geld in den Fonds investiert, dass das Fondsmanagement bis Ende September nur rund 72 Prozent des Fondsvolumens investieren konnte. Zur Begründung verweist die BiB darauf, dass das Fondsmanagement Mikrofinanzinstitute (MFI) erst umfassend prüft, ehe es an sie Darlehen vergibt.


Mikrofinanzfonds statten MFI mit Kapital aus, damit diese in armen Weltgegenden Menschen Kleinstkredite geben können, die sonst keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen haben. Mit solchen  Mikrokrediten (Link entfernt)  können diese Menschen sich dann eine Existenz aufbauen, etwa einen Laden oder eine Werkstatt einrichten.

Das Volumen des KCD Mikrofinanzfonds – III ist allein in diesem Jahr um etwa ein Drittel auf nun knapp 50 Millionen Euro angewachsen. Die BiB, die sowohl für das Fondsmanagement als auch für den Vertrieb verantwortlich ist, will jetzt auf die Bremse treten und „vorübergehend keine größeren Volumina an Neuzeichnungen“ entgegennehmen.

Der Mikrofinanzfonds der katholischen Kirchenbank war Ende September in 35 Mikrofinanzinstitutionen in 18 Ländern investiert. Das Kapital floss zu etwa gleichen Teilen in MFI in den Regionen Asien, Lateinamerika und Kaukasus/Osteuropa.
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