Oikocredit ist in 70 Ländern aktiv. So auch im Senegal, wo die Genossenschaft unter anderem Kleinbauern wie diesen Hühnerzüchter unterstützt. / Quelle: Unternehmen

  Anleihen / AIF

Mikrofinanzspezialistin Oikocredit meldet Rekordinvestments

Deutsche Geldanleger investieren immer mehr Kapital bei der deutschen Niederlassung der auf Mikrofinanz spezialisierten Genossenschaft Oikocredit. Die in Frankfurt ansässige Deutschland-Zentrale von Oikocerdit sammelte mittlerweile mehr als 300 Millionen Euro bei Anlegern ein. Ein neuer Rekord, wie das Unternehmen betont.

„Das zeigt den Willen deutscher Anlegerinnen und Anleger, mit ihrem Geld soziale Veränderungen in Entwicklungsländern zu fördern“, erläutert Matthias Lehnert, Geschäftsführer von Oikocredit Deutschland. Mit den Mitteln seiner Anleger vergibt Oikocredit in Entwicklungs- und Schwellenländern Darlehen und Kapitalbeteiligungen an sozial orientierte Unternehmen und Genossenschaften, die beispielsweise kleinbäuerliche Landwirtschaft fördern und so Arbeitsplätze schaffen.


Die internationale Genossenschaft mit Hauptsitz in den Niederlanden ist seit 40 Jahren aktiv. Sie finanziert mehr als 800 Partnerorganisationen in rund 70 Ländern. Anleger können sich ab 200 Euro über einen der acht deutschen Förderkreise beteiligen. Die Dividende liegt in der Regel bei zwei Prozent. Neben Privatanlegern zählt Oikocredit auch kirchliche Organisationen zu seinen Investoren.
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