Windräder am Stammsitz von juwi in Wörrestadt. / Quelle: Unternemen (S. Dinges)

30.01.14 Erneuerbare Energie

Millionenschwere Finanzspritze für Kraftwerkssparte von juwi

Der Erneuerbare-Energien-Projektierer juwi ist auf dem Weg zum Grünstromkonzern. Für die Unternehmenssparte Kraftwerksbetrieb hat die juwi-Gruppe nun einen finanzstarken Investor gefunden. Nach ihren Angaben will die Gothaer Versicherung der juwi IPP GmbH & Co. KG insgesamt 150 Millionen Euro für Wind- und Sonnenstromanlagen zur Verfügung stellen, die juwi als Grünstromversorger selbst betreiben will.

Bislang umfasst der Kraftwerkspark von juwi IPP 450 Megawatt Leistungskapazität aus Windkraft und Solarenergie, die überwiegend in Deutschland betrieben werden. Die Finanzspritze des Versicherungskonzerns soll dazu genutzt werden, diese Kapazität binnen drei Jahren auf 1.150 MW zu erweitern. Björn Meyer, Co-Geschäftsführer bei der juwi IPP: "Die Gothaer versichert entsprechende Anlagen schon seit Jahrzehnten. Sie ist zudem eine der ersten Versicherungen überhaupt, die sich in diesem Bereich direkt auf Unternehmensebene engagiert.“

Das Investment der Gothaer Versicherung sei in drei Tranchen zu je 50 Millionen Euro aufgeteilt, wobei eine Tranche bereits im Dezember 2013 abgerufen und investiert worden sei, hieß es weiter.

Über die Unternehmenssparte juwi Invest bietet juwi auch Direktbeteiligungen an Erneuerbare-Energie-Projekten. Das jüngste, allerdings seit Ende 2013  ausverkaufte Beteiligungsangebot ist juwi Bauzins Deutschland 1. ECOreporter.de hat das Nachrangdarlehen einem  ECOanlagecheck  unterzogen.
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