Umicore stellt unter anderem Edelmetallbarren her. / Foto: Unternehmen

17.02.20 Nachhaltige Aktien

Nachhaltige Edelmetall-Aktie Umicore: Von der Atombombe zum E-Auto

Umicore S.A. schürfte einst Uran für Atombomben. Heute beliefert der belgische Konzern die Solar- und Elektroauto-Industrie. Wie nachhaltig ist Umicore? Und lohnt sich der Einstieg in die Aktie?

Umicore fertigt Abgaskatalysatoren, Wafer und Beschichtungen für Solaranlagen, liefert Metallkomponenten für E-Auto-Batterien. Und der Konzern recycelt all diese Erzeugnisse auch und gewinnt aus vielen anderen Produkten Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Kobalt zurück.

Angefangen hat Umicore wenig umweltfreundlich: 1906 als staatliche Bergbaugesellschaft Union Minière du Haut Katanga im Kongo, damals eine belgische Kolonie. 1945 lieferte die Gesellschaft Uran für die ersten Atombomben an die USA. In den späten 1990er-Jahren trennte sich das Unternehmen von seinen letzten Bergwerken. Seitdem konzentriert sich Umicore ganz auf die Herstellung und Wiederverwertung von Spezialmaterialien auf Edelmetallbasis.

Der Konzern beschäftigt in 30 Ländern über 11.000 Menschen (Stand 31.12.2019), mehr als die Hälfte davon in Europa. Mit einem Umsatzanteil von jeweils etwa 40 Prozent sind Europa und der Asien-Pazifik-Raum die wichtigsten Märkte.

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