Das Volumen der nachhaltigen Fonds ist in Deutschland nach einer Marktbereinigung zu Beginn dieses Jahrzehnts stark gewachsen. Das zeigen die von ECOreporter.de erhobenen Marktdaten. / Foto: ECOreporter

12.06.17

"Nachhaltiger Fonds" – was heißt das eigentlich?

Aktien- oder Rentenfonds, ETF oder Geldmarktfonds: die verschiedenen konventionellen Fondsarten gibt es auch als nachhaltige Fonds.

Die Anlagestrategien der nachhaltigen Investmentfonds bieten ebenfalls eine große Vielfalt. So gibt es nachhaltige Fonds, die weltweit investieren oder sich auf bestimmte Regionen wie etwa Schwellenländer ausrichten, andere wiederum sind auf ein bestimmtes Thema wie Erneuerbare Energien oder bestimmte Wertpapiere wie etwa Wandelanleihen fokussiert.

Das ermöglicht es Anlegern, ein nachhaltiges Portfolio breit zu streuen. Allerdings müssen sie beachten, dass die nachhaltigen Fonds sich auch bei der Nachhaltigkeitsstrategie unterscheiden. Zum Beispiel findet bei vielen nachhaltige Themenfonds oder ETF keine Nachhaltigkeitsanalyse der investierten Unternehmen statt.

Zwei wesentliche Ansätze für Nachhaltigkeit

Wie wählt ein nachhaltiger Fonds Aktien oder andere Wertpapiere aus, in die er investiert? Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Ansätze: Zum einen das so genannte Best-in-Class-Verfahren, zum anderen die Auswahl anhand von Kriterien. Beide Verfahren sind kombinierbar. Best-in-Class bedeutet: Der Fonds investiert in die nachhaltigkeitsbesten Unternehmen oder Länder.

Nachhaltigkeitskriterien bedeutet: Der Fonds definiert, welche negativen oder positiven Kriterien ein Investment aufweisen muss – also etwa "keine Gentechnik" oder "Klimafreundlichkeit".

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