02.09.09 Fonds / ETF

Nachhaltigkeitsanalysen werden für Investments in Schwellen- und Entwicklungsländer immer wichtiger

Immer mehr nachhaltige Investments fließen in so genannte Emerging Markets, in Schwellen- und Entwicklungsländer. Das hat die International Finance Corporation (IFC) in einer aktuellen Untersuchung festgestellt. Nach ihren Angaben wird zum einen generell verstärkt in diese Märkte investiert. Zum anderen würden dabei zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Denn bei nachhaltige Unternehmen sei es wahrscheinlicher, dass sich langfristig ausgerichtete Investments rentieren.

Die IFC-Studie mit dem Titel ‚Gaining Ground: Integrating Environmental, Social and Governance Factors into Investment Processes in Emerging Markets’ basiert auf der Befragung von Marktakteuren wie etwa Fondsmanagern und Vermögensverwaltern. Von diesen gehen laut IFC 82 Prozent davon aus, dass in den kommenden drei Jahren bei Investments in Emerging Markets Nachhaltigkeitsaspekte weiter an Bedeutung gewinnen werden. Ein Grund dafür sei, dass über Nachhaltigkeitsanalysen mehr Informationen über die Unternehmen erfasst würden, die für Investments in Frage kämen. Das erleichtere es, dessen wirtschaftliches Potential und dessen Risiken einzuschätzen.
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