22.03.11 Nachhaltige Aktien , Erneuerbare Energie , Meldungen

Naturkatastrophen in Japan legen ein Viertel der Silizium-Wafer-Produktion lahm

Die Naturkatastrophen in Japan haben auch der internationalen Solarindustrie einen harten Schlag versetzt. Eine Analyse des US-Marktforschungsinstituts iSuppli zufolge sind aufgrund des Erdbebens und des Tsunamis 25 Prozent der weltweiten Silizium-Wafer-Produktion zum Erliegen gekommen. Das dürfte die Marktposition chinesischer Anbieter verbessern.


Unter den betroffenen Firmen, die Fabriken in Japan schließen beziehungsweise bis auf weiteres stilllegen mussten, ist demnach auch der US-Solarkonzern MEMC mit Hauptsitz in Merrimack. Die MEMC-Fertigungsstätte in Utsunomiya hat die Produktion derzeit eingestellt. Sie verarbeitet nach Unternehmensangaben jährlich rund 1000 Tonnen Silizium und trägt 5 Prozent zur weltweiten Wafer-Produktion bei. Derzeit laufen die Untersuchungen nach potenziellen Schäden innerhalb der Fabrik. MEMC geht nach eigenen Angaben bislang nur von Verzögerungen bei der Auslieferung aus. Mitarbeiter seien bei durch die Katastrophen nicht zu Schaden gekommen.


Auch die großen japanischen Hersteller von Solarmodulen, Kyocera und Sharp, mussten ihre Produktion stoppen. Sie hatten zuletzt ihre Produktionskapazitäten stark ausgebaut, leiden aber unter der starken Beeinträchtigung der japanischen Infrastruktur.

MEMC Electronic Materials, Inc.: ISIN US5527151048 / WKN 896182
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