Eine neue Direktbeteiligung von Neitzel & Cie. setzt schwerpunktmäßig auf Photovoltaik. / Foto: Fotolia

11.08.15 Anleihen / AIF

Neitzel & Cie. startet neue Ökostrom-Direktbeteiligung

Ein neues Direktinvestment zu Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken in Deutschland ist auf dem Markt. Das Emissionshaus Neitzel & Cie. stellt Anlegern hierfür steigende jährliche Ausschüttungen beginnend ab sechs Prozent auf den jeweiligen Kapitaleinsatz in Aussicht. Das investment ist ab 20.000 Euro möglich.

Mit dem Beteiligungsangebot „Zukunftsenergie Deutschland 4“ setzt der Hamburger Fondsinitiator Neitzel & Cie. seine Investment-Reihe zu Erneuerbaren Energien fort. Nachdem der Geldanlageschwerpunkt der bisherigen „grünen“ Fonds von Neitzel & Cie. auf Photovoltaik lag, kombiniert das neue Investment Solar- und Bioenergie in einer Geldanlage.

Blindpool-Angebot mit Schwerpunkt auf Solarenergie
Die neue Kommanditbeteiligung Zukunftsenergie Deutschland 4 soll insgesamt rund 57,5 Millionen Euro in eine Reihe von Solarparks und Blockheizkraftwerke investieren. 20 Millionen Euro davon soll die Beteiligung bei Anlegern einwerben. Allerdings hält sich die Initiatorin die Option offen, diesen Eigenkapitalanteil zwei Mal um jeweils 10 Millionen Euro auf maximal 40 Millionen Euro anzuheben. Der Schwerpunkt der Investitionen von Zukunftsenergie Deutschland 4 liegt auf der Solarenergie. Geplant ist, zwischen 65 und 75 Prozent des Fondsvolumen in Photovoltaik zu stecken und maximal 25 bis 35 Prozent davon für Blockheizkraftwerk.

Laut Fondsprospekt prüft die Beteiligung Investments in sechs Solarparks und zwei Blockheizkraftwerke. Die Solarparks sind größtenteils schon seit 2011 in Betrieb. Da aber bislang noch nicht endgültig feststeht, wie das Portfolio der Beteiligung genau ausgestaltet werden wird, handelt es sich um ein sogenanntes Blindpool-Angebot.

Anleger sollen 163 Prozent Ertrag als Gesamtausschüttung bekommen

Zukunftsenergie Deutschland 4 ist auf knapp zehn Jahre mit Laufzeitende in 2024 angelegt. Wer investiert, beteiligt sich als Kommanditist der Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co.KG. Den Investoren werden 163 Prozent als Gesamtausschüttung zuzüglich einer anrechenbaren Gewerbesteuer von rund 10 Prozent in Aussicht gestellt. Die Erträge sollen zum einen mit den Stromerträgen der Anlagen und zum anderen mit dem Verkauf der Kraftwerke zum Laufzeitende erwirtschaftet werden. Die jährlichen Ausschüttungen beginnen der Prognose zufolge bei sechs Prozent in den ersten drei Jahren und steigen dann bis auf 8 Prozent in 2024. Für dieses Abschlussjahr kalkuliert der Fondsinitiator zudem mit zusätzlichen 97 Prozent bezogen auf den Kapitaleinsatz, die der Verkauf der Anlagen einbringen soll. Einsteigen können Anleger ab 20.000 Euro. Zuzüglich dazu wird ein Ausgabeaufschlag von fünf Prozent verlangt.

Lesen Sie auch die ECOanlagechecks zu zwei Solarfonds von Neitzel und Cie.:  Solarenergie 2 Deutschland und  Solarenergie 3 Deutschland
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