Blockheizkraftwerke ermöglichen es, bei der Stromerzeugung auch die hierbei anfallende Wärme zu nutzen und so bis zu 40 Prozent der Primärenergie einzusparen. / Foto: Unternehmen

11.01.16 Anleihen / AIF

Neitzel kauft erste Anlage für Zukunftsenergie Deutschland 4

Neitzel & Cie. aus Hamburg hat für die Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG ein Blockheizkraftwerk erworben. Es handelt sich um deren erste Investition, wie das Emissionshaus mitteilt. Es bietet mit „Zukunftsenergie Deutschland 4“ eine geschlossene Beteiligung an Solaranlagen und an Blockheizkraftwerken an. Anleger können sich ab 20.000 Euro plus fünf Prozent Agio beteiligen. ECOreporter.de hat das Angebot in einem  ECOanlagecheck  unabhängig analysiert.

Neitzel & Cie. hat bisher für rund 150 Millionen Euro Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 58 Megawatt (MW) erworben. Mit dem Beteiligungsangebot Zukunftsenergie Deutschland 4 sammelt das Emissionshaus vor allem Kapital für weitere Solarkraftwerke ein. Bis zu einem Drittel der Einnahmen sind aber für Blockheizkraftwerke vorgesehen. Geplant sind Investitionen in derartige Anlagen mit Leistungen von mehreren MW aufwenden. Blockheizkraftwerke dienen der Energieeffizienz. Sie ermöglichen es, die bei der der Stromerzeugung anfallende Wärme zu nutzen und auf diese Weise bis zu 40 Prozent der Primärenergie einzusparen. Neitzel & Cie. prognostiziert für das Investment in Zukunftsenergie Deutschland 4 eine  jährliche Rendite von 5,6 Prozent.

Das nun für die Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG erworbene Blockheizkraftwerk steht nach Unternehmensangaben auf dem Grundstück eines ungenannten deutschen Automobilzulieferers und versorgt diesen seit Oktober 2015 mit Strom und Wärme. Das wärmegeführte Blockheizkraftwerk sei mit einem MTU-Motor ausgestattet und verfüge über eine Nennleistung von 1,99 MW elektrisch und 2,17 MW thermisch. Den Kaufpreis beziffert Neitzel mit 5,8 Millionen Euro. Die Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG habe mit dem Automobilzulieferer als Betreiber der Anlage zudem ein Pachtvertrag über 15 Jahre inklusive einer jährlichen Pacht von 1,2 Millionen Euro und einem Vollwartungsvertrag abgeschlossen. Die bereits erfolgte TÜV-Abnahme wird noch durch eine umfassende technische Begutachtung ergänzt. „Nach mängelfreier technischer Begutachtung erfolgt die Kaufpreiszahlung und die erste Pachtzahlung“, teilte Neitzel ferner mit (hier (Link entfernt)  gelangen Sie zu einem Kurzportrait des Emissionshauses).
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