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Nel und Rheinmetall wollen synthetische Kraftstoffe produzieren
Das norwegische Wasserstoffunternehmen Nel hat eine Kooperation mit dem Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall vereinbart. Gemeinsam wollen die Unternehmen Möglichkeiten zur dezentralen Herstellung synthetischer Kraftstoffe untersuchen. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen für das Militär und die Versorgung wichtiger Infrastruktureinrichtungen.
Rheinmetall hat mit "Giga PtX" ein Konzept für kleine, modular aufgebaute Anlagen zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe entwickelt. Nel soll die Elektrolyseure liefern, die den für die Kraftstoffproduktion benötigten Wasserstoff beisteuern.
Aktie legt stark zu
Ziel ist es laut Nel, Kraftstoffe möglichst nahe am Verbrauchsort herzustellen. Dadurch könnten insbesondere militärische Einrichtungen und andere wichtige Versorgungsanlagen unabhängiger von langen Transportwegen und störanfälligen Lieferketten werden. Die Kraftstoffe könnten zudem herkömmlichen Diesel oder andere fossile Treibstoffe ersetzen. Zunächst soll die Zusammenarbeit auf den norwegischen Markt ausgerichtet sein, eine Ausweitung auf andere Länder sei aber möglich.
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