Die juwi Gruppe setzt in Deutschland stark auf Windkraft. Im Bild: ein Windpark von juwi im Hunsrück. / Quelle: Unternehmen

04.06.13 Anleihen / AIF

Neue Grünstrom-Direktbeteiligung gestartet

Zur Bau von Windparks in Deutschland ist ein neues Direktbeteiligungsangebot auf dem Markt. Allein in 2013 plant der in Wörrestadt ansässige Grünstromprojektier juwi-Gruppe nach eigenen Angaben 120 Windräder in Deutschland in Betrieb zu nehmen. Ein Teil des dafür benötigten Geldes – konkret bis zu 30 Millionen Euro - will juwi über ein neues Kapitalanlageprodukt bei Anlegern einwerben: „juwi Bauzins Deutschland 1“. Dabei handele es sich um Nachrangdarlehen mit stufenweise steigendem festen Zinssatz, so das Unternehmen. Im ersten Beteiligungsjahr sollen die Investoren 4,5 Prozent Zinsen bekommen, im zweiten 5,5 und ab dem dritten Jahr der Beteiligung schließlich 6,5 Prozent Zinsen. Das Angebot ist juwi zufolge zeitlich unbegrenzt, jedoch ab Ende 2014 jährlich kündbar. Einsteigen können Anleger ab 2.500 Euro.

Wer investiert wird Darlehensgeber der juwi Bau Festzins GmbH. Diese reicht die Darlehen für sechs bis neun Monate weiter an die die juwi Energieprojekte GmbH. Die laut juwi größte Gesellschaft innerhalb der Unternehmensgruppe, ist für Kraftwerksbau zuständig. Wie das Produkt funktioniert und welche Strategie juwi dabei verfolgt, erläutert Unternehmenssprecher Sven Moormann in ECOreporter.de-Video-Interview, dass Sie hier (Link entfernt) finden. Die Gläubigeransprüche von Nachrangdarlehen sind im Falle einer drohenden Insolvenz denen so genannter Fremdkapitalgeber, also Banken, untergeordnet.
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